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Letzte Änderung: 13.07.2017

Wochenendausflug nach St. Anton...

15. Montafon-Arlberg
Marathon

01.07.2017

 


 

 (Bericht+Bilder: Bernadette Obermeier)


...erstaunlich wen ich hier alles kenne

Wieso gibt es kein Bier im Silbertal?

Freies Wochenende und nichts zu tun, der Tipp einer Freundin lässt mich hellhörig werden:
*
Marathon im Silbertal/Österreich
*
guter Sauerkäse zu essen
*
superschöner Bergmarathon
*
Strecke vom Dorf Silbertal nach St.Anton Arlberg
Also gibt es Anlass zu einem neuen Lauf-Abenteuer
!
 
frühere Berichte Montafon 2014  Montafon 2013      

In Silbertal liegen eng beieinander Gemeindehaus, Hotel, Friedhof, Einkaufszentrum, Spielplatz, Feuerwehr, Fußballplatz, Vereinsheim, Kirche, Hund, Katze, Maus und die Ill (reißender Fluss). Das lässt bei der Pasta-Party am Vorabend eine heimelige Atmosphäre aufkommen. Käse-Toni aus Schruns erzählt Heimatgeschichten: Früher gab es ein Silberbergwerk im Tal, daher erhielt das Tal seinen schönen Namen. Zahlreiche Wolpertinger stibitzen jedoch den letzten Rest an Silbertalern und kauften sich davon den kompletten Bierbestand des ganzen Tales, sowie alle Vorkaufsrechte jeglichen Bieres für alle Zeiten. Sie leben damit versteckt, verdeckt und glücklich mit den Biervorräten für alle Zeit im Tal. Versucht ihnen jemand ein Bier abzuluchsen, pieksen sie den Angreifer heimlich ins Bein, so das dieser für eine Stunde bewegungslos ist.

Wir bauen abends unser Zelt unter dem Vordach des Fußball-Vereinsheims 100m vom Start auf. Es gießt aus Kübeln. OK, der Regen wird kurzer Hand für morgen früh abbestellt. Und tatsächlich 15min vor allen Starts spitzt sogar die Sonne durch dieses herrliche Dörflein.

Am Start treffe ich Laufreporter Anton. Er will heute nach St. Anton laufen. Elke aus Westfalen ist da, Linda und Thomas aus dem Hessenland, Monika ist sogar aus Kopenhagen angereist. Zunächst starten unglaublich viele T33-Trail-Läufer und -Walker. Hier könnten sich tatsächlich alle Familienmitglieder glücklich laufen, hat man doch 8 Stunden Zeit für die Strecke. Freudestrahlende Kindergesichter umgarnen den Straßenrand. Kein Wunder hier gibt’s auch gleich noch einen Kindertrail.

Der Marathon startet um 8.30 Uhr am Feuerwehrhaus. Alle laufen erst mal Richtung Schruns auf Asphalt, drehen eine Runde und kommen nach Silbertal ans Feuerwehrhaus zurück. Die nächsten 18 km bergauf werden wie im Flug erklommen. Es geht vorbei an Wasserfällen, der Ill und am Kanzler Hüsle. Kühe und Braunvieh kreuzen den Weg, Pferde und Esel. Kuhglocken, saftiges Grün und alle 5 km Verpflegungsstellen. Ich möchte Anton auf ein Bier einladen, jedoch vergaß ich: Die Wolpertinger haben ja den ganzen Bierbestand geraubt... Schon wird mir ein zuckersüßes Getränk angeboten das Flügel verleihen soll.

Auf Bergpfaden angelangt, erreichen wir mit 1.945 m den höchsten Punkt der Strecke. Trab durch hochalpines Hochmoor, wo so mancher Fuß stecken bleibt. Die Strecke ist so wunderschön, man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Und danach über liebliche Wiesen und Wurzelpfade den Berg wieder hinunter nach St.
Anton.

8km vor dem Ziel erschlaffen die Männer, einer liegt erschöpft am Boden. Ich tröste und sage ihm, dass er sich in 1 Stunde wieder bewegen kann. Viele der anderen werden immer langsamer: Die Konsequenzen des Bierentzuges machen sich scheinbar überall beim alemannischen Männervolk bemerkbar.

Monika aus Kopenhagen und ich entkommen dieser anstrengenden, vor sich hin stöhnendem Gruppe, laufen glücklich und gemeinsam an die nächste Verpflegungsstelle, um die armen Sanitäter vorzuwarnen. Wir beantragen auch gleich ein Notfall-Reanimations-Bier für den Sanitätskoffer und sehen zu, dass wir schnell Land gewinnen, bevor dieser Platz von einer Horde jammernder Laufhelden heimgesucht wird. Grins.

Einteilung und Erfahrung sind gut. Wir laufen locker den Wurzelpfad hinunter. Jetzt wundert uns gar nichts mehr, die nächste Horde liegengebliebener motivationsloser Männer hängt am Berg fest. Ein Lächeln, und brav schließen sie sich uns nun an, diese ausgelaugten ausgedursteten Wesen. Daher wundert uns nicht, was Mann als erstes im Ziel anfragt: Wo gibt's denn das Bier?“

Vorabend Anreisetag


Das fängt ja richtig gut an

Geschichtenerzähler Käse-Toni aus dem Silbertal

Lachende Gesichter im Gemeindehaus

Letzte Reste der Nudelparty im Silbertal

Vor dem Start


Unser Schlafplatz

1 Stunde vor dem Start: Noch viel Regen

15min vor dem Start: Der Regen hört auf

5min vorher: Die Sonne kommt sogar etwas heraus

Start der 33km-Läufer

Impressionen während des Laufs


Zunächst 5km Asphalt, und zurück ins Dorf Silbertal

Nochmals am Start vorbei

Dann 18km auf Forstwegen hoch

 

Glückliche Kühe mitten im Weg

Vorbei am Kanzler-Häusle

Immer vom Wasser begleitet

Thomas mit Fan

Hoch ins alpine Moor
 

Über Pferdekoppeln

Moorwanderung

Km30

Aaanstrengend

Hoochmoorblumen

Anton Lautner, auch ein Laufreporter...

...zeigt uns den Weg nach St.Anton

Wasserfall-Impression
 

Alpines Gelände

Fast oben

Kurz vor dem Ziel


Sonniger Blick nach St.Anton

Es geht runter nach...
 

...St.Anton

Monika aus Kopenhagen und ihr tierischer Fan

Einlauf nach St.Anton

Zieleinlauf                                              
        (Foto: Anton Lautner)

Die Medaille gehört uns                                (Foto: Anton Lautner)
 

Nach dem Lauf...


Geschafft

Auch geschafft

Jausestation

Die berühmten Salzkartoffeln

Siegerehrung in St.Anton

Sieger-Trophäe

Mit dem Finisher-Handtuch gleich ins Schwimmbad

Und mein Fazit:

* genialer Bergmarathon, auch für Flachlandtiroler und Trailanfänger (26km Forstwege, 5km Bergpfade, Rest Asphalt)
*
T33 eignet sich prima für Familienmitglieder, Walker, Wanderer
*
das ganze Abenteuer-Paket ist inkl. Schwimmbadeintritt und Finisher-Handtuch für nur € 57,00

Und... ein Biersponsor wäre für die verdurstende Männerwelt wünschenswert!

Danke für diesen tollen Lauftag,

Eure Bernadette aus der Rhön

Infos: www.montafon-arlberg-marathon.com

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Finisher 33km:        200
Finisher 16km:         94

 

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