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Letzte Änderung: 18.07.2013

Montafon...

11. Arlberg Montafon Marathon (Österreich)
06.07.2013

 

 (Bericht+Fotos: Andrea Karger)


...viel Natur und es geht gemütlich zu

 

Vom Bergbau zum Wintersport
 

Nur die wunderschöne Landschaft des Montafon veranlasste mich zur Anmeldung.
Es geht von Silbertal nach St. Anton/Tirol (1.300 Höhenmeter).


I
nsgesamt 347 Sportler haben sich zu diesem Event entschlossen. Man kann die Startunterlagen neben hier in St. Anton auch im Silbertal in Empfang nehmen. Aber endlich sind wir Marathonläufer mal in der Überzahl: 212 Marathonis, 45 Marschierende, 63 Panoramaläufer und 27 Speed-Hiker stellten sich der Herausforderung. Ich reise am Vorabend an:
 

Im "Arlberg-well.com-Center" ...

......direkt neben dem Ski-WM-Stadion von 2001...

...erhalten wir unsere Startunterlagen

Überraschung: Eine Warteschlange bis zur Eingangstüre!

Die Schlange ist schnell erklärt: Hier muss man mit den Leuten reden, alles Mundarbeit. Es gibt kein Marathon-Booklet, da wird Papier gespart.

WM-Baum mit Entfernungsangaben (könnte man mal erlaufen?)

Abends in St. Anton: Mutterseelenallein machen die 2 tapfer Musik. Gut dass wir im Restaurant gegenübersitzen, denn...

...wir haben uns von Einheimischen erklären lassen, dass genau so St. Anton im Sommer aussieht, wenn der Bär steppt !


Zum Start kommen


Samstagmorgen 06.09 Uhr, Abfahrt Bahnhof St. Anton

Warten auf den "Euro-Night" nach Zürich, sehr passend um 6 Uhr

Umsteigen am Bahnhof Schruns in den Bus Richtung Silbertal

Morgensonne über der Tschaggunser Mittagsspitze

Wir Läufer werden direkt bis vor die Startnummernausgabe gefahren. Kein Schritt zuviel...

...denn hier herrschen klare Ansagen

Heute ist die Feuerwehr nicht zum Löschen da, sie bringt die letzten Startnummern an den Mann/Frau

Handarbeit setzt sich auch bei der Kleiderabgabe fort: Keine vorgefertigten Aufkleber oder Anhänger

Luxus im Startbereich, wer will denn jetzt noch Marathon laufen?
 

Doch schon geht es los, zum Warmlaufen erstmal gemütlich bergab Richtung Ortsmitte. Der Ort Silbertal ist eine Streusiedlung auf 889 m Höhe mit 835 Einwohnern. Von denen sind an diesem Morgen so gut wie alle auf den Beinen, entweder als Helfer oder als Zuschauer. Den Namen Silbertal hat der Ort vom Silberbergbau erhalten. Auch heute finden wir am Streckenrand immer noch silbern schimmernde Steine (Katzensilber) von denen mich am Ende des Tages ein kleiner Stein 35 km lang begleitet hat.

Los geht's


Start auf fast 900m Höhe: Warmlaufen 2km leicht bergab im Silbertal nach Schruns und...

...in einer Schlaufe zurück. Dann beginnt das 18km lange Bergaufstück durch das Silber- und Litztal bis zum Winterjöchle

Leicht ansteigend schlängelt sich der Weg ans Ende des Tals (im hinteren Silbertal ist auch der berühmten Filmdrehort „Schlafes Bruder“)

Himmlische Ruhe

Die beiden gucken skeptisch, wer hier ihre Morgenruhe stört

Den braucht heute hoffentlich niemand

Immer weiter, das Tal nach hinten

Bergkapelle

Natur pur. Es hat auch was Gutes, dass der Winter so lange war, dann blüht der Almrausch noch

Diese Kuh ist noch zu müde zum aufstehen.
Oder ist das eine Bewerbung für Indien?

Kurz vor dem Winterjöchel wird es steinig

Ein lauschiges Plätzchen

Die Hälfte ist geschafft, nach 22km-Anstieg

Aber jetzt lassen wir die Bilder sprechen
...deswegen bin ich hierher gekommen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konstanzer Hütte (1.688 m) mit Blick auf den Patteriol (3.056 m)

 

 

Verwallsee

Wir verlassen das schöne Vorarlberg. Aber Tirol ist auch super.
Es ist sonnig und heiß...

...und "ein Hut tut gut" am Jakobsweg. Aber mir ist zu heiß – nach Santiago de Compostella möchte ich heute nicht mehr laufen

Wegeskreuz am Pilgerweg, das einer Theatergruppe gewidmet ist

Das wäre was für Lionheart: Nanu – die haben wohl schon von unserem Mann mit Hut gehört? Der Jägerstand warten auf ihn

Ob das wohl gemütlich ist, direkt neben der Fahrstraße?
Aber einen guten Ausblick hätte man

Wieder in St. Anton: Denkmal für Julius Lott, Erbauer der Arlbergbahn

Der Moserwirt hat nicht für den Sommer übrig...

...das silbern glänzende "Eisbäumchen" wartet auf Skifahrer 

Auf kleinen Wiesenwegen geht es oberhalb des Bahnhofes...

...noch eine Schlaufe um St. Anton herum

Und dann sind wir da, St. Anton (1.296 m) juhu!
 

An der Kirche vorbei...

...die Dorfstrasse entlang...

...und endlich gefeiert werden im Ziel. Geschafft!
 

Kuhglocken für die Ersten...

...für den Rest bleiben die letzten Kleiderbeutel

Fazit:    Oft hätte ich es "laufen lassen" können, aber die Landschaft ist viel zu schön um schnell hindurchzurennen. Mir war es etwas zu warm (im Tal 27°C, oben auf dem Berg immer noch 20°C). Die Verpflegung war spitze, frisches Gebirgsbachwasser und Manner-Schnitten, dazu Obst, Iso, Cola, Energieriegel, Gel, Mineralwasser und Fruchtsäfte. Was will man mehr? Einen Johannisbeersaft hab ich 8 km vor Schluss probiert, aber der war einfach zu süß und klebrig.
Am Abend vorher sagte mir Anton Lautner, das wäre ein prima "Bergmarathon für Einsteiger". Naja, mir fiel der nicht so leicht wie es auf den ersten Blick aussah (20 km bergauf und 20 bergab). Die ersten 20 waren für mich meist zu flach zum gehen, aber auch zu steil zum laufen. Ich hab mich größtenteils für das Laufen entschieden, aber dafür kam 6 km vor Schluss der Mann mit dem Hammer. Der Herr, der mit mir ins Ziel gelaufen ist, dem ging es ähnlich, aber wir haben uns gute Gesellschaft geleistet.

Ganz hinten zu laufen, das ergab sich ganz von alleine, weil 1/3 der Läufer aus dem Silbertal stammt und es als Trainingsstrecke benutzt. Da seh ich Flachländerin alt aus. Und durch die viele Fotografiererei kam ich nicht vorwärts. Aber das war es wert! Es hat super viel Spaß gemacht und das ist die Hauptsache...

Ic
h komme wieder, spätestens wenn ich schnell bin, oder alt genug für den Kuhglockenpreis. Bis dahin hoffe ich, dass die St. Antoner sich nicht nur Schnee wünschen, wenn auch für die meisten gilt: "Thank God, summer is over".

Euere Andrea



Infos:
montafon-arlberg-marathon.com  
 

 

 

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