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Bericht zur Deutschlandstaffel von Jürgen Löwenstein

Strecke Nord-Ost
zwischen Greifswald und Stralsund
Etappe 3.2 von Kirchdorf-Neubau nach Brandshagen
Zeit 16.8.2004, Start ca. 14:55

Die Idee

Erwin Bittel, der Häuptling für die Strecke zwischen Nürnberg und Bayreuth, hatte uns, die Läufer vom Team Bittel, vor einiger Zeit auf die Veranstaltung der Deutschlandstaffel aufmerksam gemacht und Interessenten gebeten mitzumachen. Ich fand die Organisation einer Deutschlandstaffel eine gute Idee und informierte mich über die einzelnen Etappen. Leider fiel der Deutschlandstaffellauf in meine Urlaubszeit und es war nicht dran zu denken, eine Etappe zwischen Erlangen und Bayreuth mitzulaufen, da wir dieses Jahr auf Rügen unseren Urlaub verbrachten.
Glücklicherweise streifte die Strecke auch den Nordosten Deutschlands mit Greifswald und Stralsund und schien somit für mich zeitlich und örtlich erreichbar zu sein. Zuerst zögerte ich noch, aber kurz vor unserer Abreise in den Urlaub nahm ich mit dem Ehepaar, dass sich für die beiden letzten Etappen von Greifswald nach Stralsund (Etappe 3.2 von Kirchdorf-Neubau bis Brandshagen bzw. 3.3 von Brandshagen bis Stralsund) eingetragen hatte, Kontakt auf. Zu meiner Überraschung waren es auch Urlauber und zwar aus dem Rheinland, die auf der Insel Usedom ihren Urlaub verbringen wollten.
Da ich noch nie vor Ort war und keine Vorstellung vom Streckenverlauf hatte, wollte ich mich erst kurz vorher entscheiden, welche Strecke ich mitlaufen wollte. So vereinbarten wir, dass ich kurz vor dem Staffellauf nochmals mit Ihnen Kontakt aufnehmen sollte.

Die Anreise zur Etappe

Auf Rügen, hatte ich dann die Idee, mit dem Rennrad bis aufs Festland zu fahren, eine Etappe zu laufen und mit dem Rennrad wieder zurückzufahren. Auf der Landkarte wirkte die Unternehmung machbar. Leider sind auf Rügen die Straßenverhältnisse nicht so gut, wie ich es erwartet hatte.
So kundschaftete ich mit dem Rennrad den ersten Teilabschnitt aus und hoffte, dass die restliche Wegstrecke ähnlich gut sein wird.

Alleenstrasse

Gesperrte Alleenstraße auf Rügen, nur zu Fuß passierbar

Feld- und Wanderwege

Recht holpriger Feldweg, den ich passieren musste

Also fuhr ich am 16.8. zeitig um 12:00 mit dem Rennrad los und wollte nach ca. 45 km und Überfahrt mit der Fähre in Glewitz so gegen 14:45 am Etappenort 3.2 in Kirchdorf-Neubau ankommen. Die ersten 10 km ging es gut auf einem Radweg neben der Bundesstraße. Danach ging es etwa zwei Kilometer über die alte mittlerweile gesperrte Allee mit schlechtestem Pflaster (noch mit alten Natursteinen belegt). Einen Teil der Wegstrecke musste ich laufen und das Fahrrad neben mir herschieben, da sie mit dem Rennrad passierbar war. Anschließend ging es weitere 10 km eine gut ausgebaute Alleenstrasse entlang. Anstatt der sich anschließenden holprigen Pflasterstrecke bin ich auf ca. 12 km Wanderwege, die teilweise auch als Radwege ausgewiesen sind, ausgewichen. Entsprechend langsam ging es auch weiter. Danach konnte ich wieder auf einer gut ausgebauten Straße bis Richthagen weiterfahren. Die Fahrt wurde nur durch die Fährfahrt unterbrochen. Ab Richthagen bin ich die letzten 5 Kilometer über die alte Bundesstrasse 96, eine gepflasterte Allee, die auch einen Teil der Laufstrecke war, nach Kirchdorf-Neubau gefahren

Der Staffellauf

In Kirchdorf-Neubau, dem Ort der Staffelübergabe, das nur aus etwa drei Häusern bestand, wartete schon das Ehepaar Baehr, das waren Jutta und Paul-Gerhard, auf mich. Wir verabredeten, dass Jutta und ich die erste Etappe laufen werden und Paul-Gerhard die zweite längere Etappe laufen wird und ich soweit ich kann ihn begleiten werde. Paul-Gerhard bot mir direkt an, dass ich mein Fahrrad in deren Auto verstauen sollte, das uns begleitete.
Deshalb brauchte ich nicht, wie ich vorher geplant hatte, die Staffelstrecke nochmals zurücklaufen. Diese Entscheidung hat mir später noch sehr geholfen.
Kurze Zeit später, ungefähr 15 Minuten vor dem geplanten Übergabezeitpunkt des Staffels, erreichten uns auch schon die zwei Staffelläufer von der vorhergehenden Etappe (Greifswald nach Kirchdorf-Neubau) und das auch Begleitmobil. Wir schossen noch einige Fotos, übernahmen den Staffelstab und dann ging es los.

Alleenstrasse

Jutta übernimmt den Staffelstab vom Vorläufer

StaffAlleenstrasse

Jürgen und Jutta übernehmen den Staffelstab, Läufer der Etappe 3.1

Jutta läuft

Jutta läuft auf der alten, schnurgeraden Bundesstraße

Wir, das waren Jutta und ich, liefen über die alte Bundesstraße. Es war eine wunderschöne Allee, die beidseitig von Bäumen umschlossen ist. Leider mussten wir über eine alte Pflasterstrasse laufen, die trotz guter Laufschuhe auf unsere Füße unangenehm durchschlug. Außerdem brannte zwischen den Baumkronen der Allee die Sonne auf uns erbarmungslos nieder. Die ersten fünf Kilometer liefen wir die schnurgerade Strecke, dessen Blick nur durch einige kleine Hügel bis ans Ende versperrt war. Auf der Straße war kaum Verkehr, nur einige wenige Autos begegneten uns. Deswegen konnten wir auch fast ungestört auf der Straßenmitte, um der starken Wölbung auszuweichen, laufen.
Im Dorf Richthagen wurde der Straßenbelag des Pflasters schlechter, und wir wichen auf den Fußweg aus, der hier gut ausgebaut war. Zuschauer gab es auch hier nicht.
Nun ging es aus dem Dorf heraus weitere fünf Kilometer über die Weite der Landstraße. Sie wurde nur durch einige Hügel aufgelockert.
Endlich sahen wir die ersten Häuser von Brandshagen. Meine Beine wurden langsam schwer. Da kam uns auch schon Paul-Gerhard entgegen. Er hatte das Auto am Ortseingangschild von Brandshagen abgestellt. Nun mussten wir nur noch eine etwas stärkere Steigung bis zum Ortschild zu überwinden.

Staffelübergabe nach 3.3

Übergabe des Staffelstabes von Jürgen an Paul-Gerhard

Hier, am Ortseingang schossen wir einige Fotos der Staffelübergabe an Paul-Gerhard. Jutta und ich entschlossen uns, ihn noch bis zum Ortsausgang zu begleiten. Im Ort mussten wir noch kurze starke Steigung hinauf. Und am Ortsausgangsschild sahen wir den Laufbetreuer wieder. Er sagte uns, dass hier die geplante Übergabestelle des Staffels sei. Ich wünschte Paul-Gerhard noch viel Spaß und bedauerte ihn, dass er seine "Etappe" bis Stralsund allein laufen musste, und verabschiedete mich von Paul-Gerhard.
Jutta und ich liefen zurück ans Auto. Ich holte mein Fahrrad aus dem Auto und bereitete mich auf den langen Rückweg vor. Wir verabschiedeten uns voneinander. Jutta fuhr mit dem Auto in Richtung Stralsund und begleitete so ihren Mann noch die restliche Etappe.

Die Rückfahrt

Ich trat mit meinem Fahrrad den Rückweg an und fuhr eine etwas andere Strecke zurück. Gegen 19:00, nach weiteren drei Stunden erreichte ich glücklich aber erschöpft Middelhagen auf Rügen.

Fazit

Strecke schöne Alleenstraße, eintönig gerade, hartes Pflaster
Stimmung sehr gut! Leider sind auf dieser Etappe nur „Urlauber“ gelaufen. Es war schön Euch Jutta und Paul-Gerhard kennen gelernt zu haben.
Wetter wunderschöner heißer Sommertag
Zuschauer keine, diese Etappe, so schien es, fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt

Team Bittel bei der Deutschlandstaffel

 

  
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