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Letzte Änderung: 09.08.2017

Susannerl am Riffelsee, wieder im Pitztal...

5. Pitz Alpine Glacier Trail
(Marathon)


05.08.2017


 

 (Bericht+Bilder:
Susanne Mohr + Dieter Schröder)


...und Dieter schwitzt zum 1. Mal hier


Überwältigendes Bergpanorama


Auf einem Gletscher laufen, das ist etwas ganz Besonderes! Wir hoffen, dass das Wetter trocken bleibt und die Beine heil. Dann wird es ein wunderschöner langer Alpen-Traillauf. Und hammerhart.


 
2. Pitz-Alpine 2014 1. Pitz-Alpine 2013

Gut dass wir zu zweit als Laufreporter anreisen, denn in den Bergen ist es sicherer zu zweit zu laufen. Vor allem wenn man durch die Kameralinse guckt. Am Freitag gibt es die ersten Blicke auf den Pitztaler Gletscher und seine umliegenden sehr hohen Berge. Da kommt schon Ehrfurcht auf, vor dem was uns morgen erwartet. Wir holen unsere Startunterlagen, genießen die Partystimmung und unterziehen uns der Gepäckkontrolle (Pflicht sind auch Spikes für den Gletscher, siehe Video).

Um 17:30 ist das Race Briefing für alle Läufer und alle Distanzen. Es hat einen Felsbruch gegeben, so gibt es auf den langen Distanzen Streckenänderungen (6km länger). Wir lassen den Abend in Ruhe ausklingen, denn morgen haben wir immerhin 42km und 3.000 Höhenmeter vor uns.
Viele Höhenmeter heißt auch viel gute Bergaussicht.


Alles easy: Startnummer abholen + genaue Ausrüstungskontrolle

Annika wünscht uns für morgen Glück (s.
Video)

Den P42: Morgen haben wir wirklich was Großes vor
 

Zum 5. Mal gibt es heute dieses schöne und spektakuläre Event in Mandarfen. 900 Starter sind auf Strecken von 15-100km unterwegs.


Ganz schön heftig, das Profil (nur 4 VP-Stellen)        
                                                                                     (Grafik: Veranstalter)

Die Nacht ist schnell herum. Um 5 Uhr starten wir bei Dunkelheit und mit Stirnlampe. Es geht nach 2km steil in den Berg hinein, in der Kolonne und mit Stau, weil eine Matschpassage zu überwinden ist. Wir klettern bergauf in die Morgendämmerung hinein, eine tolle Stimmung ist das. Natürlich hören wir wieder ein paar neue Bergläufer-Geschichten, z.B. dass Julia ihren 1. Marathon läuft. Und das gleich im heftigen Pitztal! Hut ab. Wie hat sie sich darauf vorbereitet? Sie trägt oft Ihren Paraglide-Schirm den Berg hinauf, 7kg, das macht fit. Das glaube ich sofort. Sie läuft mit ihrer Freundin Katharina. Wir treffen auf der Strecke immer wieder aufeinander.

Wir sind auf unserer 1. Runde, hinauf zum Mittagskogel (3.100m), dem höchsten Punkt des Tages. Von dort oben, wo die Luft dünn ist, rollt es abwärts zur 1. Labestelle, mitten im Gletschergebiet. Gigantische Ausblicke dort oben. Jetzt spannen wir unsere Spikes über die Schuhe zur rutschfreien Gletscherüberquerung. Ohne die ist das Eis nicht belaufbar. Und wieder geht’s bergauf, zur Braunschweiger Hütte, mit Blick zurück auf den schönen Gletscher!

Es folgt ein harter holpriger und steiniger Abstieg (mit Seilpassage) wieder zurück ins Tal nach Mandarfen.

Nun zu den Bildern aus der Bergwelt...


1. Runde "auf den Gletscher"


Start im Dunkeln um 5 Uhr
 

Blick über den erwachenden Tag in Mandarfen

Katharina + Julia auf harter Tour (s. Video)

Bunte Ameisen-Kolonne: Im Morgengrauen ziehen wir die Wand hoch zum Mittagskogel

Es ist noch kühl, aber wir schwitzen schon sehr

Bunte Stecknadelköpfe im Anstieg zum 3.000er-Gipfel, Steine und noch mehr Steine

Die letzten Meter erkraxeln wir auf allen Vieren, dann kommt...

...die Gipfelkontrolle (s. Video). Und kurz danach...

...der gigantische Blick auf den Gletscher

Labestelle Gletscherexpress mit viel guter Laune und Verpflegungs-Luxus (siehe
Video)
 

Laufen auf blauem Eis...

...mit Spikes an den Sohlen geht das sehr gut

Wow, echte Steinböcke, sehr selten!

Braunschweiger Hütte (2.759m, aber keine Verpflegung)

Grandioser Panorama-Blick zurück auf den Gletscher, dann folgt der felsige Abstieg

Unten angelangt geht's im Tal zurück...

...nach Mandarfen (km16) zum kräftig Futtern (s.
Video)

Das 5:30 Std-Limit ist gut machbar. So, jetzt essen wir erst mal in Ruhe und relaxen ein paar Minuten. Etwas Dehnen ist auch gut, immerhin sind wir seit 5 Stunden unterwegs. Wir lassen etwas Gepäck hier, was nicht mehr gebraucht wird (z.B. die Spikes).

Unsere 2. Runde Richtung Riffelsee geht wieder sehr steil bergauf. Jetzt ist es Mittag und wird sonnig und sehr warm. Also viel trinken: Wir haben 2 Liter dabei, was wir auch dringend brauchen. Weiter laufen wir jetzt über die Sunna Alm zum Plodersee. Und zum nächsten großen Anstieg Richtung Taschachhaus, immer der Taschachalpe entlang. Die Ausblicke von hier auf den Gletscher rüber, wo wir vor ein paar Stunden waren sind phänomenal!
Wir sind seit 8 Stunden unterwegs. Haben wir uns verlaufen? Julia und Katharina warten auf uns, sie haben das gleiche Gefühl. Wir alle sind durch die extremen Anstiege strapaziert, vergleichen unsere GPS-Uhren und sind uns sicher: Also nur 42 km werden das nicht! Das gibt mindestens 6km mehr, owei! Jetzt brauchen wir zusätzliche Motivation, aber wir bleiben alle dran.

Der Berg will einfach nicht enden. Hart ist es. Vor dem Taschachhaus gibt es jetzt auch noch eine Seilpassage steil nach oben. Aber auch das bekommen wir hin und kämpfen weiter. Endlich am Taschachhaus (km33), das wir schon seit Stunden sehen. Dieses Ziel war so nah und doch so fern. Endlich gibt es wieder Verpflegung die wir dringend brauchen. Seit 2 Stunden sind wir ausgehungert. - Wow, perfekt: Es gibt Suppe! Das hilft uns, vor allem Katharina, die gerade am Limit ist.

Wir haben noch 9km vor uns, zuerst wieder Trailwege und Geröll bergab. Dann endlich der ersehnte Schotterweg, der gut laufbar ist. Aber wie bringen wir unsere Beine wieder in Gang? Das ist eine harte Aufgabe.

Zum Schluss erwischt uns dann doch noch das Gewitter. Wir werden in 1 Minute komplett geduscht.
So ist eben alpines Laufen, Wetter-Überraschungen sind mitgebucht. - Trotzdem laufen wir einfach weiter. Zum Umziehen sind wir zu müde, wollen einfach nur noch ins Ziel.


Bilder der 2. Runde "zur Sunna Alm"
 

Flachlandtirolerin Nina aus Hannover (s.
Video)

Um 11 Uhr, nach 6 Stunden: Blick zurück nach Mandarfen.
Susannerl ist gerade etwas im Energieloch (siehe
Video)

Die Riffelseehütte (2.393m, ohne Labestelle, siehe
Video)

Km20: Futterstopp an der Sunna-Alm

Sonnig am Riffelsee, schön, aber da schwitzen wir sehr.
Hier gibt es die höchste Floßfahrt der Alpen!

Jetzt kommen ein paar sehr lange sonnige warme Stunden.
Da wäre eine weitere Labestelle sehr angebracht!
Leider kommt die erst bei km33.

Entlang am schönen Gebirgsbach

Was für ein Blick in unberührte Alpen-Natur

Wieder einer der vielen netten Streckenposten

Blick zurück ins Tal: Das haben wir hinter uns

In der Sonne schlafen, das wollen wir jetzt auch

Seit langem sehen wir das Taschachhaus (aber dauert noch!)

Wanderer-Pause (s.
Video)

Wir erfahren unterwegs, dass kurz nach uns im starken Regen hier eine Mure abgeht.
Läufer nach uns konnten nicht weiter und mussten alles zurücklaufen!

Geniale Gletscherblicke immer wieder!

Am Taschachhaus machen wir einen Uhrenvergleich, 38km schon!
Und hier steht ein Schild: "Noch 9km".
Das werden am Ende über 47km! (siehe Video)

...wieder steil runter. Das strapaziert die Knie sehr

Dieter findet diesen "Ultra" schon sehr anstrengend

Die letzten km sind zwar flach, aber die Beine mögen nicht mehr

Mit Organisator Alex von der Laufwerkstatt: Endlich im Ziel, nass aber glücklich  (s.
Video vom Zieleinlauf)

Die beiden jungen Mädels haben es auch geschafft Gratulation Julia zum 1. Marathon-Finish

Über 47km, uff das war hart! Und danach...

...kein Aufzug im Hotel, das ist doppelt hart

Nach 12 Stunden harter Beinarbeit und fast 48km kommen wir mit ganz schön müden Füßen ins Ziel. Wir warten noch auf Katharina und Julia, denn der 1. Marathon braucht einen ganz besonderen Empfang! Als erstes essen wir köstliche Suppe mit Wurst, Käse und Oliven. Dazu 2 alkoholfreie Bier, bevor es zu kalt wird und wir ins Hotel gehen, uns warm anziehen. Unsere Medaille haben wir uns schwer verdient!

Zusammenfassend:

Das Pitztal und seine 3.000er Berge waren bei heutigem schönem Wetter ein Alpen-Geheimtipp. Hart ist die Strecke, sehr hart! Aber
sehr gut organisiert und sehr gut beschildert. Es waren viele Streckenposten unterwegs, die sogar im Berg übernachtet haben. Da sagen wir Läufer danke!

Susannerl: Es war einer meiner härtesten Marathons, 12 Stunden! Eine Labestelle mehr, nach der Sunna Alm (zwischen km20 und km33) wäre nicht schlecht gewesen.
Dieter: Das Laufen hier fordert permanente hohe Konzentration, da auch teilweise auf den glatten feuchten Felsen Rutschgefahr besteht.

Wer die Bergwelt liebt, dem kann ich den Lauf nur empfehlen! Technisch sehr anspruchsvoll, aber mit Panorama der Extraklasse.
Das Event ist durch und durch gelungen, der schönste Alpen-Trail.


Servus, Eure Susannerl + Dieter

Nochmals die Videos:
1) Vorabend Party + Ausrüstungskontrolle
2) Vorabend Annika wünscht für uns
3) Vorabend Briefing Ultra mit 6km mehr
4) Vorabend Briefing Marathon

5) Julias 1. Marathon

6) Gipfelkontrolle
7) km8 Gletscherexpress Luxusbüffet
8) km16: in Mandarfen futtern
9) Susannerl im Energieloch
10) Flachlandtirolerin Nina
11) Schwäbische Fäns und keine Pommes
12) VP Taschachhaus
13) Zieleinlauf

 

Infos: www.pitz-alpine.at

Finisher P42   +3.000HöM:   138 (Gletscher) + 44 (Riffelsee)
Finisher P85   +5.800HöM:    24
Finisher P100 +6.700HöM:    44
Finisher P26  +1.600HöM:   202
Finisher P15    +850HöM:   159
...und 77 Kinder

 

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