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Letzte Änderung: 30.08.2013

Im Karwendel...

5. Karwendel-Marsch
52km + 2.300Höhenmeter


24.08.2013



 

 (Bericht+Fotos: Erwin Lionheart Bittel)


...bei Sonnenschein laufen

 

Die Revanche

Das Karwendelgebirge ist eine der größten unbewohnten Gegenden Europas. Was vor Jahren als Wanderklassiker begann wurde 2009 zum Marsch+Lauf, 35km oder 52km. Naturbewusstsein wird hier groß geschrieben.
Nach unserem nasskalten 1. Mal hier 2012... möchte Susannerl die "Revanche", mit Sonne + 100% Panorama.


Der Karwendelmarsch 2012 fiel ja klatschnass und eiskalt aus. Das soll dieses Mal nicht passieren: "Ich garantiere dafür", sage ich schon am Vorabend. Wir Flachländer sind nicht besonders vorbereitet, kein Bergtraining, keine paar Tage Höhenluft zur Akklimatisierung. Dafür haben wir die beste Taktik der Welt, extrem gleichmäßig laufen und immer wieder mal ein Minütchen Pause.

Wir starten im Grenzort Scharnitz (967m) dunkelfrühmorgens um 6:00 Uhr und laufen von West nach Ost zum Achensee (Pertisau).
"3 Anstiege warten auf uns, der letzte ist der schlimmste", erzähle ich fragenden Erstlingen, und dass wir bis auf 1.900m aufsteigen. Mein Tipp für heute? "Gut einteilen".

Das wenige Publikum ist verhallt. Schon bald nach dem Start wird es hell, die kleinen Nebelschwaden lösen sich auf, die Sonne kommt. Zuerst in den Berggipfeln, dann allmählich ins enge Tal des Karwendelbachs, das wir hoch laufen. Unser langer Tag beginnt.


Los Fotos
(alle Bilder im Großformat gratis hier zu haben)
 

Chefin Angelika (am Vorabend bei der Anmeldung)

Samstag 5:59, wir sind bereit...

Liebe 1.300 Marschierer, lasst uns 500 Läufer zum Start (links)

Buuuum, wir starten im Dunkeln

Zuversichtliche Blicke...

...und Vorfreude schickt uns auf den Weg

Achtung Startschuss mit einer echten Kanone       (Foto: Friedrich Mohr)

Durcheinander (Wanderer starten mit Läufern zusammen)

Schon treffen wir erste Bekannte...

...werden immer wieder angesprochen

Langsam graut der Morgen, es ist nicht zu kalt (8°C)

Ja hallo!

Endlich sehen wir, wohin wir laufen: Superschönes Tal
 

Neben uns rauscht der Gebirgsbach in der Morgenstille

Mr. Zukunft (er wirbt auf dem Shirt für seinen Ultra 2014)

"Wir kennen Dich auch, aber sprechen Dich nicht an"

Servus, 2 Fränkinnen aus unsere Heimat bei Nürnberg

Km10: Die 1. Labestation

Klaus und die Hersbruckerinnen wieder

Susannerl nimmt warmen Tee...

...mein Favorit ist Bio-Holundersaft, lecker!

Wieder jemand kennengelernt

Es geht weiter nur bergauf und wir gehen

Mit Stöcke oder ohne?

Wir traben wieder an: Ein Waldstück im letzten Morgennebel

Erste Sonnenstrahlen treffen die Berggipfel

Wir laufen ins Wunderland (wie aus einem Film)

Ist doch märchenhaft hier, oder?

Wieder die 3 blauen "Wanderer"

Mal ein Blick zurück

Wir stoßen auf Peter, der 6 Stunden mit uns läuft

Cornelia hat schwere Darm-Probleme, wird bald aufhören

Aus diesem engen Tal kommen wir

Wir haben 18km Steigung hinter uns, jetzt strahlt die Sonne voll...

...am Karwendelhaus (im Schatten, 1.771m)

Km19: Labestation 2 direkt unterhalb des Karwendelhauses...

...mit tollem Showmaster! Das Video ist sehenswert: (s. Video)
   

Warmen Tee, klar haben wir auch. - Mit Zucker? Natürlich...

("und wenn's noch süßer sein soll, ich bin nach dem Rennen da!)

Mein Favorit ist wieder der Bio-Holundersaft!

Unberührte Natur, "Alpenpark Karwendel"

Ein ideales Wanderparadies                                                                                                                                  (Foto: Peter Ehler)

Wir laufen auf der "Via Alpina" (nach Südtirol). Jetzt beginnt der "Adlerweg"

Km25: Anlauf zur 3. Labestation "Kleiner Ahornboden"...

...Susannerl nimmt Apfel + warme Suppe

Blick zurück, tief die bergluft durchatmen und weiter...

...durch ein trockenes breites Bergbach-Flussbett (recht uneben)

Blick zurück...

..und nach oben: Das Frühjahr brachte auch hier viel Wasser

Wir tauchen in ein Stück Wald ein

2 Fans: Vom Lärm her klingen sie wie eine große Gruppe

Puh, Verschnaufpause
 

360°-Rundum-Panaorama (s. Video)  ...auch deswegen bin ich hier!

Km29: jetzt wird es steil, Anstieg Nr. 2 zur Falkenhütte

Was für ein Tiroler Bergblick!

Kühe, natürlich mit bimmelnden Kuhglocken

Blick zurück

Jetzt wird es richtig steil...

...ich dreh mich mal wieder um, kurz hinsetzen

Ah, Labestation 4 Falkenhütte, für mich die schönste...

...da nimmt man sich gern ein paar Minuten Zeit...

...für den Berg Brotzeit...

...und die dazugehörige Brotzeitbank (Schnauf, dünne Luft!)

Km32: Die Falkenhütte (mit Fahrradwerkstatt)

Auf Wiedersehen, jetzt fliegen wir ins Tal...
 

Highway to Freedom

Ups, ein Hindernis

Schnell geht's aus der Höhe 400 Höhenmeter wieder runter...

...Vorsicht Geröllfeld, doch dann kommt der schöne...

...lange Pfad an der Bergwand entlang (recht gut zu laufen)

Wieder mal ein Blick nach hinten

Die Steine knirschen unter den Schuhen

Endstation Rotes Kreuz: Die Knie verbieten einen Abstieg

Ich freue mich auf den langen schönen Abstieg ins Tal. Susannerl auch, denn die dünne Luft oberhalb 1.600m macht ihr etwas zu schaffen.

Blick auf die Felswand (viele Wanderer kommen uns entgegen)

Vorsicht Stufe (eine sehr große)...

...und Achtung Wurzeln

Über ein rutschiges Rinnsal

Oh, eine Wandergruppe (macht Platz für uns Läufer)

Technisch sehr anspruchsvoll...

...hier diese steile Engstelle...

...da muss man wirklich kraxeln

Eine Brotzeitpause für die Wanderer-Familie

Danke fürs Foto

Noch ein Slalom-Tor

Abschiedsbussi - Beates Knie sagen "hör auf bei km35"

Susannerl springt über die Steine wie eine Gams. Warum?

Weil nach diesen etwas gerölligen rutschigen Abwärtskurven...

...ein Malzbier wartet kurz vor km35...

...und ein Bussi vom sehnsüchtig wartenden Mann Friedrich
 

Ziel für viele (Km 35), schön bunt und einladend für ein paar Minuten durchschnaufen

Mein absolutes Highlight, die Entdeckung des Tages...

...ganz am Ende des langen Buffets...

...7 Becher davon, ich kann nicht aufhören bis ich voll bin

Auch die Italiener hab ich angesteckt ("che buono!")

Tschüß, durch die beiden Tore geht's nun zur härtesten Prüfung des Tages, Anstieg Nr. 3 (600m) und zum höchsten Punkt des Tages (1.900m). Vielleicht schaffen wir die 17km in 3 Stunden?

Vorwitzige Zieglein

Blick zurück auf Eng (km35)

Der Anstieg beginnt moderat, wird aber immer steiler

Etwas Erfrischung tut gut

Km37: Zwischenstation auf dem Weg zum Gipfel...

...mit Labestation # 6. Wo ist der Holundersaft?

Blick zurück auf die Labestation

Blick nach oben: Dort in der Ferne bewegen sich bunten Punkte, Läufer, kaum zu sehen. O weh...

Schritt für Schritt, Geduld. Hier geht's über einen Zaun

 

Blick nach unten von halber Höhe aus, in der "Wand" des steilsten Anstiegs (zum Binssattel/Gramaisattel 1.903m)

Km40: Taktik perfekt, Puste nicht weg, geschafft. Wir sind "über alle Berge" (es kommt heute kein Anstieg mehr für uns!)

Zuerst sehr steil und steinig, aber wenigstens nur noch bergab.
 

In Sichtweite, etwa 500m...

...ist die nächste Verpflegungsstation "Gramai Hochleger"...

...noch 11,47km (km-Schilder hat der Lauf keine)

Ein Minütchen zum trinken und essen

Das Steinchen muss raus!

Prost und "guten Lauf noch" (ich verquatsche mich 3min)...

... lasse mir 2 (ganze) Bananen geben und eile steil abwärts...

...Susannerl hinterher. Da ist sie ja wieder!

Ab dort unten wird es flach...

Wanderer genießen denselben Ausblick

Wir erreichen die schöne Gramai Alm (1.263m)

Labestation 8, drei Becher Tee+Holundertrank für mich...

...noch 8,4km bergab (und mit Smiley)

Die Terrasse ist voll (einige Busse stehen hinter der Hütte)

Wir haben jetzt immer mehr Gras unter den Füßen

Achtung Schleuse

Noch mal Achtung: Kühe

Muuuh: Viele Läufer hat dies junge Kuh wohl noch nicht gesehen

Die letzte Hürde für heute

Ab hier ist nur noch Asphalt bis ins Ziel

Letzte Labestation (Nr. 9): Falzthurn Alm (so heiß auch das Tal)

Wir haben Harald eingeholt und sichtlich aufgeweckt

Nette Abschiedsklänge auf dem Weg ins Tal (noch 4km)

Jetzt verfliegen die km...

...wenn auch die Beine sehr müde sind

Der Weg durch Pertisau zieeeeht sich...

...nur noch 100m                                                         (Foto: Friedrich Mohr)

...dann endlich der Zieleinlauf (s. Video)                  (Foto: Friedrich Mohr)
 

Team Bittel im Ziel...

...direkt am blaugrünen tiefen Achensee

Während mehr und mehr Läufer eintreffen...

...genießen wir drinnen bleifreies Bier...

...oder Holundersaft für mich

Siegerehrung Frauen (für jeden wird ein Bergahorn gepflanzt!)

Auf dem Weg zur Dusche: Die Füße wollen nicht mehr in Schuhe

Was rollert denn da vorbei? - Nicht weit von hier ist ein großes Biathlon-Zentrum (z.B. mit Magdalena Neuner)

Mein Hauptgrund hierher zu kommen: Die tolle Massage!
 

Manchmal ging es nur in Zwergenschritten vorwärts, im Geröll oder bei steilen Anstiegen. Und in der Höhenluft wird die Puste manchmal knapp für uns Flachland-Tiroler. Aber Susannerl's "Revanche" hat geklappt: Sonne pur.

Ich denke gerade an mein Zitat aus 2012:  "Wenn es 2013 dann endlich mal so richtig gutes Bergwetter gibt (bin mir dessen sicher, der Trend geht da hin), dann komme ich wieder".

Und so war es. Es gibt nichts zu verbessern hier, der Karwendelmarsch ist perfekt. In jeder Hinsicht. - Respekt!

Danke allen engagierten Helfern, Ihr wart lustig und immer sehr hilfsbereit!
Danke für den Bio-Holundersaft und ganz besonders die Heidelbeersuppe. Ich könnte mich reinsetzen.

Irgendwie ist das Event jetzt schon Kult.


Euer Lionheart
 

 

PS: Hier meine Videos nochmals:  1. Showmaster    2. Karwendel-Panorama   3. Zieleinlauf


Infos
:
www.karwendelmarsch.info  (Finisher: 52km-Lauf=468, 35km=350, 52km-Walker=756)


Links:

Karwendel 2012 Karwendel 2011 Karwendel 2009    

 

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