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Letzte Änderung: 16.05.2013
 
Susan (Mitte) wagt eine neue Dimension: 2 Tage hintereinander laufen

Borgmannweg Trail
30.04.+01.05.2011
 (2 Tage)


 


 

 (Bericht+Fotos: Susan Ortiz)

 

Neues Abenteuer: 2 Tage-Etappenlauf am Borgmannweg
 

Nach langen Recherchen im Internet fand ich einen Etappenlauf über 2 Tage: 67km mit 1.700 Höhenmeter im Knüllgebirge.
Der Waldhessenlauf ist die private Initiative von Harald Heyde zur Förderung des Langstreckenlaufes ohne Wettkampfcharakter.
Im Programm sind Etappenläufe der ganz besonderen Art. Auf kurzweiligen Wegen und in kleinen Gruppen
ist man viele Kilometer gemeinsam in hessischen Mittelgebirgen unterwegs.

 
Hallo lieber Läuferfamilie,

nun ist schon 1 Jahr vergangen. Viele einschneidende Dinge sind passiert nach meinem Burnout. Immer wieder Aufs und Abs...
Aber das Laufen hat mich zurück ins "Leben" gebracht, beruflich hat sich auch viel verändert. Meine Ziele haben sich völlig gewandelt und in meinem neuen Leben hat das Laufen eine sehr große Priorität. - Mein großes Ziel ist ein Etappenlauf. Nur wie beginnt man damit?

Plan war das Wochenende 30.04/01.05.2011. Das hörte sich super an, an einem Wochenende. Ich musste keinen Urlaub nehmen und für ein Anfänger wie mich eine überschaubare Möglichkeit einzusteigen. Teilnahme gratis. Für Verpflegung, sowie Personen- und Gepäcktransport war auch gesorgt. Für die Organisation und Betreuung war eine Spende vorgesehen. Das hörte sich wirklich super an. Und schwupp schrieb ich den Organisator Harald Heyde an, ein Ikone des Ultralaufes. In kürzester Zeit bekam ich eine Bestätigung. Für die Übernachtung reservierte ich mir ein Zimmer im angepriesenen Hotel Stern in Oberaula, 1. Etappenziel. Jetzt brauchte ich mich nur noch darauf freuen und fleißig trainieren.

Im Frühjahr 2011 setzte mich eine Erkältung für 3 Wochen außer Gefecht. Aber das tat meiner Vorfreude keinen Abbruch. Dann war es soweit Ende April 2011: Treffpunkt war Rotenburg an der Fulda. Der Borgmannweg verläuft von Rotenburg über den Eisenberg, den Rimberg und die Burg Herzberg und endet in der Burgenstadt Schlitz. - Dieses Mal fuhr ich mit dem Zug zum Treffpunkt, d.h. Chillen von Anfang an. In Rotenburg angekommen machte ich mich auf den Fußmarsch zum Marktplatz. Das Landgrafenstädtchen hat einen historischen Stadtkern und eine Menge Fachwerkhäuschen. Viele Bronzestatuen zeigen Menschen bzw. Situationen aus der Vergangenheit.

Dort wartete ich, innerlich ganz schön aufgeregt, auf die anderen Teilnehmer und freute mich darauf Harald persönlich kennenzulernen. Eine kleine Gruppe fand sich zusammen. 1 Teilnehmer musste wegen Verletzung absagen, so waren wir zu dritt. Regina, Haralds Lebenspartnerin, Michael, ein Läufer aus Groß-Gerau und ich. Unser Gepäck verstauten wir in Haralds Wagen, dann die letzte Streckenbesprechung. Wir bekamen Karten einer Teilstrecke und ein GPS-Gerät, sodass wir uns nicht verlaufen konnten. Die Wegmarkierung war ein Dreieck und die Zahl 38. Jetzt konnte es losgehen.

Ausgerüstet mit Karten

...und ab geht's !
Ein kleines Stück durch Rotenburg und ab ging es durch die Landschaft. Durch Felder, durch Wiesen, durch Wald, bergauf und bergab... Wahnsinn! Wir hatten absoluten Sonnenschein, kein Wölkchen am Himmel, super Landschaft. Wir erzählten uns unsere Geschichten, unsere Ziele und vieles mehr. Wir genossen die Umgebung in vollen Zügen.

Ein letztes Stückchen durch das Städtchen, dann...

...die ersten Felder und Wiesen
Nach knapp 5 km nahm uns Harald in Empfang. Er hatte eine Verpflegungsstelle aufgebaut, mit verschiedenen Getränken,
Obst, Salzstangen, Riegel und was sonst das Läuferherz begehrt.
Kurzer Lagecheck: Alles ok! Und es konnte weiter gehen. Viele kurze und auch heftige Steigungen waren zu bewältigen, fast wie ein Abenteuerlauf. Über Bäume drüber, unter Bäumen durch, über Wurzeln hüpfen und durch Lichtungen springen. Aufpassen das einen der Jäger nicht erwischt, grins. Auch geschotterte Wege oder mit zerkleinerten Dachziegeln und Teerstrecken waren dabei. Und einige kleine Straßenabschnitte. Immer wieder gab es zwischendrin eine Verpflegungsstelle, wir konnten uns erfrischen und an leckeren Sachen laben.

Leckere Sachen!

Ach ist das schhhööööönnn!

Huhu... hallo Herr Fotograf
 
Die Krönung gab es an der Verpflegungsstelle im Ort Aua: Einen Kaffee, bzw. sogar einen Espresso! Hmm, den hatte Harald extra für mich organisiert, mich Kaffeetante. Jetzt waren meine Lebensgeister alle wieder da.

Kaffee-Pause, paar Fotos...
...und weiter Richtung Eisenberg (höchster Berg im Knüllgebirge, 636m)

Super Wetter...
...und tolle Aussicht

Hier war es ganz schön kühl. Guck mal da, da geht es...

...zum Lift. Brrrr...
Naja, so kalt ist es Gott sei Dank nicht mehr, heute ist kein Skilaufen angesagt. Nach 5 Stunden kamen wir glücklich an unserem Zwischenziel in Oberaula an. Wir hatten unseren 1. Tag hinter uns gebracht: 34 km und 1100 Höhenmeter lagen hinter uns.

Die erste Aufregung war verflogen...
...und so konnten wir uns in Ruhe auf den 2. Tag vorbereiten...

...im berühmten Hotel Stern
("D
as sportliche ****-Landhotel im Rotkäppchenland")
Nach einer Dusche und neuen Kleidern trafen wir uns im Hotel zum Abendessen. Durch unser GPS-Gerät konnten wir unsere Laufroute noch einmal auf der Karte verfolgen. Die ersten Fotos ließen unser Erlebtes Revue passieren. Für den 2. Tag waren es dann "nur" noch 32 km und 600 Höhenmeter. Das sollte doch zu schaffen sein. - Am nächsten Morgen ging es um 9 Uhr los.

Kräfte gesammelt...

...und ab geht es

Aachhhhhhh... was eine schöne Gegend!
Wieder Sonne pur, vorbei an einer Wiese mit Pferden, die uns anschauten als seien wir Verrückte, an Schafen die uns anblökten. Zuerst ging es Richtung Rimberg 9 km. Dieses Mal liefen Michael und ich alleine mit GPS. Regina, die Ultra-Rennmaus, wollte die Strecke "abfliegen".

Unsere Ultra-Rennmaus Regina...

...schwupp di wupp, da fliegt sie davon
An den Verpflegungspunkten trafen wir uns wieder, kurze Besprechung und dann flog sie schon wieder davon. Michael und ich liefen super im gleichen Tempo. Wir erzählten uns von unserem Leben außerhalb des Laufens oder wir meditierten vor uns hin. Dann ging es Richtung Burg Herzberg Was für ein Anstieg! Und dann noch mittendrin ein großer Baumstamm. Ich krabbelte drüber und nahm die letzten Meter der Steigung fast auf allen Vieren.

Kurzes Treffen zu dritt an der Verpflegungsstelle

Wieder in den Wald...

...hinauf zur Burg Herzberg auf dem kleinen Pfad...

..immer steiler

Oben gab es natürlich ein super Aussicht: Burg Herzberg zwischen Blättern
Einige junge Leute nahmen den 1. Mai zum Anlass für eine Grillparty, mit Würstchen und reichlich Bier. Sie schauten uns völlig irritiert an und hielten uns für nicht zurechnungsfähig. Hahaha. Dasselbe dachten wir auch: Bei so einem schönen Wetter nur auf der Bank herum sitzen? Nee, das geht gar nicht. Nun ging es bergab. Der Weg war zugewachsen durch viele kleine Bäume auf der rechten und linken Seite. Es sah aus wie eine Allee und natürlich mussten wir auch über Wurzeln hüpfen. Ein Traumweg, fantastisch. Unsere Beine waren gut drauf und es kam uns vor, als lief es besser als am 1. Tag. Nach 21 km kam unsere letzte Verpflegungsstelle in Grebenau. Nun ging es einen sich ennnnnddddlllooooossss ziehenden Weg nach Schlitz. Endlos ziehend und stetig steigend. Wow, jetzt merkten wir doch unsere Beine. An Laufen dachten wir nun nur noch bei abfallenden Wegen und bei geraden. Bei Steigungen waren wir als Wandersleute unterwegs. - Aber egal, es ging. Man denkt immer wieder es geht nicht mehr, aber es geht doch! Immer voran. Das GPS-Gerät war unsere Anzeige, wie viel ist es noch? 2km vor dem Ziel die letzte Steigung.

Endlich: Die letzte Steigung. Dann hinab nach Schlitz. Wir ließen es laufen die letzten Meter. Da stand schon Harald mit dem Fotoapparat: ...

...Hurrraaaaa! 66,5 km...

...wir haben es geschafft!
 
Nach einer Dusche, einem letzten Kaffee und einer Abschiedslage-Besprechung ging es zurück nach Hause. Jeder bekam als Anerkennung eine Überraschungstüte mit verschiedenen Sachen zum Trinken und Naschen aus der Umgebung. Es war ein wunderbares Wochenende, super Wetter, eine tolle Landschaft, neue nette Menschen kennengelernt, ein toller Lauf. Und mit perfekter Betreuung und Verpflegung. Ein echter Geheimtipp!

Das war nicht mein letztes Erlebnis mit Waldhessenlauf. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.
Ich habe meine Laufgrenzen verschoben. Es kann weiter gehen!
 
Liebe Grüße, Eure Susan


Hier zu Susans Burn-Out-Bericht 2010 und ihrer Bestandsaufnahme 1 Jahr danach 2011

 

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