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Letzte Änderung: 09.10.2007

Ein großes Festival vom Start...

Eindrücke vom
34. Berlin Marathon
30.09.2007

(mit neuem Weltrekord)

 (Bericht+Fotos: Erwin Bittel)
(Fotos bestellen bei erwin@team-bittel.de)


...bis ins Ziel.

Bericht und Bilder

"Sorry Paul"

 

Perfekte Laufbedingungen (max. 16°C) führten zum Weltrekord von Haile Gebrselassie. Unvorstellbar viele Marathon-Läufer, über 40.000, fließen durch die sehenswerte Hauptstadt. Erwin treibt unter den vorderen 3.000 mit.

Der Bericht von Erwin (Marathon)

Es ist sehr schwer, bei so vielen Läufern zufällig Lauffreunden zu begegnen. Ich treffe Monika (ihr letzter Marathon) und Julia (team bittel), beide auf sehr schnellen Füßen unterwegs. Julia entschwindet, Monika sehe ich noch einige Male, wir plaudern dann weiter, immer wenn ich nach einem Foto wieder aufgeholt habe. Bald verliere ich sie, hole sie erst im Ziel wieder ein.


Der Weg zum Start am Reichstag, entlang der Spree...

...und den Regierungsbauten

Kurz vor dem Startschuss...

...und 1 min später, auf dem Weg zur Siegessäule...

...weg von der Siegessäule...

...die von Fans voll besetzt ist.

Ich treibe unter den ersten 3.000 (vorne orangener Ballon: Zugläufer 3:15 h)

Lautstarke Fäns aus Bayern

Nach einer Schleife gehts wieder zum Reichstag

Die moderne Architektur der Hauptstadt

Überraschend ruft mir Julia zu (die Kleine vor mir)

Mit Monika laufe ich einige Zeit

In Berlin mitzulaufen ist fantastisch: die Kilometer verfliegen einfach. Wirklich. Ich bemerke erst bei km11 ein km-Schild. Alles am Rande des Laufens ist sehr ablenkend und faszinierend, Publikum überall, ohne Lücke. Noch mal: ohne Lücke! Eine permanente Jubelkulisse…


Wir umrunden den "Alex"...

...passieren kunstoll gestaltete Bauten...

Fast an jeder Ecke stehen Musiker

Hier das Ende einer Verpflegungsstation

Andere Kulturen, ob Indianer mit Flöte...

...oder eine der weiß-nicht-wieviel Samba-Gruppen

Ich bemerke, ich laufe schon eine Weile nicht weit hinter dem 3:15-Zugläufer mit großem Ballon. Er startete zu schnell, korrigierte dann aber bald. Normalerweise ist um einen Zugläufer immer ein Pulk. - Hier ist überall ein Pulk. Und das sogar „ganz vorne“ bei uns 3:15-Läufern. Das gibt’s nur in Berlin. Das Laufen in der Dichte wird weniger, doch erst ab km30 kann ich frei laufen. Vielleicht klingt das jetzt „ausgebremst“, doch ich kann sagen, dass ich, außer auf wenigen leicht gebremsten Passagen während der ersten 10km und an den paar scharfen Kurven – gut meinen Schritt laufen kann. Überholen ist jedoch schwierig, ganz besonders ab km30, weil an den Rändern viele schon gehen.


Der Griff zum vollen Wasser-Becher muss sitzen...

...der Schritt über die knackenden leeren Becher auch

Berlin trommelt überall

Die Brückenreihe an der Yorckstrasse

Km20: Schmerzen? Daran denkt jetzt noch keiner...

...bei Publikum in mindestens Zweierreihen, denn...

...es läuft einfach richtig gut...

...aufgepeitscht bis ins Innerste...

...freudig unterm Tor "Hälfte geschafft" durch...

...bis in Trommel-Trance.

An den bis 200m langen Verpflegungsstellen herrscht kein Gedränge, selten dass ich mal gerempelt werde. Ich trinke anfangs Wasser, später dann, aus Geschmacksgründen "Iso", am liebsten aber Tee. Es gibt Bananen und fast alles was ein Läufer sich wünscht. Profis am Werk, klar.


In jedem Fenster eine Marathon-Party

km25 - ab hier gibt es Massagen alle 5km

Berlin hat viel Grün...

...in den Alleen

Läuferstudie in einer engen Kurve

Überall Bayern (schon wieder) mit Kuhglocke + Flagge

Yalla Yalla, ich denke an meinen Buchtitel "Insha Yallah"...

...km30 - fürs Denken bleibt keine Zeit

Dass ich hier meinen 1. Marathon gelaufen bin, daran denke ich sentimental nur ein paar Mal zu Beginn. Zu viel geboten hier. Moderne Regierungsbauten, alte Kirchen, Wasserkanäle, Türme, hunderte Marathonis um mich und 1 Million-Publikum. Überall stehen Fangruppen von Michael, Andy, Judith oder Petra mit Transparenten, oder warten kleine Kinder aufs Abklatschen.


Zum essen greifen wir Bananenstücke

Top fit die "Rentner Band"

Kurz vor der Gedächtniskirche...

...ohne Spitze

Nette Mädchen vor der Kirche...

...die China-Drachen kommen erst etwas später

Cheer Girls

km40-Verpflegung (die letzte)

Bei großen Stadtmarathons ergibt es sich, dass man während des Laufens immer wieder dieselben Läufer um sich hat. Ich habe Spanier um mich. Irgendwie eine Menge Spanier hier. Ich spreche Spanisch, und glaube dass hier jeder vierte Spanier sein muss. Wieso so viele? Na ja, man könnte das glauben, weil Spanier immer reden. Laut reden und viel reden. Die beiden reden bis km33. Dann sind sie stiller als still. Und laufen plötzlich langsam. Marathon a la Espana. Übrigens auch a la Italia.


Wer durchs Brandenburger Tor läuft...

...wird vom Publikum ins Ziel "getragen"

Emotionen pur, "komm mit"!...

...erlosende Schreie unter dem Ziel-Tor

Mit Andreas bin ich viele km Seite an Seite gelaufen...

...beide locker ins Ziel

Dieser Marathon lebt von seiner Multi-Kulturalität. Aus den Fenstern, an den Straßenecken, vor den Sonntag-Morgen-Cafés. Samba und Afrikatrommeln, Chinadrachen neben scheppernden Topfdeckeln, dazu Rockbands, Blues, Soul, Funk und Rap. Musik wie Berlin halt ist. Bunt, offen, großherzig.


Michel (55) erzählt mir eine kleine Laufgeschichte im Ziel...

...während wir Plastikplanen erhalten...

"Phase Gelb" beginnt, am Rasen vor dem Reichstag...

...zuerst mit Massage...

...zu hunderten...

...können sie jetzt wieder lachen, die Kämpfer...

Stereo-Massage, was für ein Glück der hat,
oder?

Ich bevorzuge Qualität statt Quantität (Isabell in
Konzentration massierend an meinen Beinen...

Dieser Finne macht Stretching (sonst kaum jemand)

Lauffreund Norbert hat sich seine 2 Bier verdient (neue Bestzeit)

"Camping" vor der Kleiderbeutel-Ausgabe (orange)

Immer mehr Läufer kommen an, die meisten glücklich

Schuhe aus, mal sehen, was es zu Essen gibt?

...und dann Augen zu, hinlegen...

...und jetzt eine Runde Schlaf...!


Noch einige vom "team bittel", die mitliefen (Foto: Sven Bladt)

In der Stadt geht das "ganz normale Leben"...

...seinen Sonntagsgang. Unseres wird nie mehr wie es war...

Und während ich neben hunderten, in gelbe Planen gehüllten Finishern bei meiner Bein-Massage entspanne… - werden Deutschlands Fußballdamen Weltmeister, durchläuft Bayerns Ex-König Stoiber nach seinem letzten km auch seine Finish Line, und der geniale Wunder-Äthiopier Haile Gebrselassie läuft mit 34 Jahren beim 34. Berlinmarathon neuen WELTREKORD. Dieser kleine Sausewind (1,64m)!

Alle, die ins Ziel kommen feiern ihn, wenn der Sprecher „New World Record“ ankündigt. Eine grandiose Glückskulisse im Ziel am Rasen vor dem Reichstag!

Berlin ist schon wieder mal eine (Marathon-)Reise wert. Kieck ma eener an…

Servus,

Euer team-bittel-Erwin


PS: Dem Sieger gratulierte als erster Paul Tergat, bisheriger Weltrekord-Inhaber. Haile Gebrselassie sagte danke, und : "Sorry Paul".


www.berlinmarathon.de

32.533 Marathon-Finisher, aus 115 Ländern (ausländische Starter 41%)
 

Weitere "team-bittel" Berlin-Lauf-Berichte ??? Aus früheren Jahren klickt hier: 1999 und 2003 und 2004
 

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