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Letzte Änderung: 03.06.2016

Monumente deutscher Industriekultur...

4. Gelsenkirchen-Marathon
22.05.2016

 


 

 (Bericht+Bilder: Andreas Zikmund)


...mal etwas anders gesehen

Vivawest Marathon, ein Erlebnis der besonderen Art
Ich habe vieles über den "Pott" gehört und fast nix Gutes. Die Vorurteile reichten von schlichtweg hässlich, über verqualmt bis hin zu verrohten Leuten. Und der Vivawest Marathon würde auf der Autobahn entlang führen.
Stimmt alles nicht!

Nach dem Sonntagsfrühstück bei Dagmar und Martina (danke!) fahren wir los, um rechtzeitig meine Startunterlagen zu holen. So langsam steigt meine Nervosität und das Adrenalin macht sich bemerkbar.

Pünktlich um 9:00 Uhr startet der Halb-Marathon. Ja richtig, diesmal schicken wir Marathonläufer die Halbmarathonis unter Beifall auf die Strecke. Mal schön so anders herum. Fast zeitgleich startet in Gladbeck das 10km-Feld mit Ziel Gelsenkirchen, da dies im Gegensatz zu Marathon und Halbmarathon ein Punkt-zu-Punkt Rennen ist.

Start bis km7

Um 9:30 Uhr wird das Marathonfeld mit 1.000 Läufern auf die Strecke losgelassen. Klaus begleitet seinen Schützling Dagmar auf ihrem 1. Marathon. Ich halte mich erstmal an die 4:45-Zugläufer, um gemütlich die Gegend anzuschauen. Noch in Gelsenkirchen, was nur ein relativ kurzes Stück ist, treffe ich auf "Pumuckl", der hier zum 3. Mal mit seinen Spendensammlern unterwegs und wie ich auch Mitglied bei Team-Bittel ist. Er gehört zu den bekanntesten Figuren in der Läuferszene, die mit ihrem Auftreten und ihrer Art diese Events so unvergesslich machen.

Kurz nach Gelsenkirchen laufen wir in Essen ein, durch eine kleine Siedlung von Backsteinhäusern, die so typisch für diese Region sind. Nach diesem ersten Eindruck von Essen folgt ein noch beeindruckender Streckenabschnitt: Das Weltkulturerbe Zeche Zoll-Verein. Wir laufen einmal über dieses Stück Industriekultur. Es ist durchaus mit Leben erfüllt, neben modernisierten und umfunktionierten Gebäuden, verfallen Hallen und modernen Kunstwerken.


Läufer sind überall willkommen

Zugläufer 4:45

Die Zeche Zollverein, Weltkulturerbe

Ein Original der Zeche

Wegweiser auf dem Zechengelände

Moderne Kunst neben alten Zechentürmen

Die Verlockung ist groß, doch ich laufe geradeaus

Km5: Eifrige Helfer

Ein Zugläufer ist so nett, ein Bild von mir zu machen

Km7 bis km15

Bei Km 7 verlassen wir dieses Gelände, laufen durch ein Stadtrandgebiet mit schnuckeligen kleinen Häusern, die teils liebevoll ruhrgebietstypisch dekoriert sind. So langsam drückte die Hitze und manch einer bekommt erste Probleme. Vor allem die eifrigen Schülerstaffeln haben mit der Hitze zu kämpfen.

Die nächsten km führen Richtung Essen-Innenstadt und sind mit ein paar ordentlichen Anstiegen gespickt. Mittlerweile macht auch mir die schwüle Hitze zu schaffen. Bei km 12 gibt es eine besondere Abkühlung: Wir dürfen durch ein Einkaufszentrum (Rathaus-Galerie) laufen, das schön klimatisiert ist. Und zu meinem Erstaunen wird es kein Eiertanz wegen den glatten Marmorböden.

Danach werden wir vom infernalischen Lärm einer Sambagruppe empfangen. Wieder ein kleiner Anstieg. Aus dem Stadtzentrum hinaus geht es durch einen kleinen modern angelegten Stadtpark.


Mein Kindheitstraum: Durchs Kaufhaus rennen

Die Böden sind nicht rutschig

Nach dem Kaufhaus direkt in die Innenstadt Essens

Romantische Bauweise

Km13: Durch ein modernes Wohngebiet

Abbiegung: Gleicht geht es Richtung Bottrop

Km15 bis km21

Bei km 15 biegen wir in die Bottroper Strasse ein, die uns von Essen nach Bottrop führt. Beim nächsten großen Verpflegungspunkt km 20 wird uns nochmal kräftig eingeheizt, mit Moderator und Cheerleader. Danach geht es über das Gelände einer Aluminiumfirma, das zwar etwas trostlos ist, aber die Frühschicht lässt es sich nicht nehmen mit selbstgekauftem Eis die Schülerstaffeln zu versorgen.

So langsam werden meine Beine schwer, die 4:45 Läufer sind aber meist noch in Sichtweite. Die Schwüle die nun aufkommt macht mir langsam echt Sorge, dass sie sich noch zu einem Gewitter entwickeln könnte (was aber zum Glück ausblieb).


Km20: Cheerleader...

...und ein Elefant (auf dem Gelände von Trimetaluminium)

VP bei km20

Musik im Schatten

Die zweite (heiße) Hälfte

Bei km 21 führt die Strecke wieder durch einen kleinen Randbezirk. Hier hat ein kleiner Straßenkiosk offen, wo sich tatsächlich 2 Spendensammelläufer mit Bier versorgen. Aha, jetzt kommt die Autobahn… Doch wir laufen nicht auf, sondern wenige hundert Meter daneben her. Nachdem wir die Autobahn via Brücke überquert haben folgt eine Stück, das sich sehr in die Länge zieht, aber auch wieder mit fantastischer Stimmung erfüllt ist! Hier bei km 24 treffe ich wieder auf Andrea, die ich schon vorher etwas aufgemuntert hatte, da sie bei km 21 meinte: "Heut schaff ich es nicht". Wir unterhalten uns über diverse Taktiken einen Marathon zu laufen und sie schließt sich mir wieder an, da ich mittlerweile eine lockere Mischung aus Gehen/Laufen angenommen habe. So laufen wir die nächsten 4 km gemütlich miteinander und werden durch Duschen abgekühlt, die Zuschauer vor ihren Häusern aufgebaut haben. Hier stoßen wir noch auf Thomas, laufen fortan zu dritt.


Km21: Ablösung für die Staffeln
 

Km23: Einheizende Trommler, aber uns ist schon zu warm

Von weitem sichtbare aktive Zeche (noch heißer!)

Km25: Der Pott ist stolz auf seine Kohlengeschichte

Thomas, nun laufen wir zu dritt

Km29 bis km39

Wir spekulieren noch auf eine Zeit „sub 5“, als uns dann aber die charmante 5:00-Zugläuferin überholt geben wir dieses Ziel auf. Allerdings haben wir 3 so viel Spaß zusammen, dass wir beschließen einfach unser Ding zu machen.

Andrea ist das zuerst unangenehm und sie will, dass wir weiterlaufen, um unter 5 Stunden zu bleiben. Doch nachdem wir ihr versichern, dass es uns nix ausmacht und wir das lieber gemeinsam durchziehen, ist sie sichtlich erleichtert. So laufen wir dann zusammen nach Gladbeck (km 30) wieder langsam Richtung Ausgangspunkt. Vorbei an alten kleinen Zechen und modernen Brückenkonstruktionen nähern wir uns schnell wieder Gelsenkirchen.


Km29: Super Stimmung beim Baumarkt und Staffelwechsel-Punkt

Andrea geht's wieder etwas besser

Zeche Nordstern, unser letztes Highlight...

Durch den Nordsternpark

29 ...mit tollen Moderatoren und super Publikum

Ein letztes Mal über den Rhein-Herne Kanal

Kunst zum Schluss des Nordsternparks

Die letzten km ziehen sich, aber zum Glück gibt es...

...immer wieder kleine Straßenfeste entlang der Strecke

Der letzte große Höhepunkt ist Zeche Nordstern bei der ein fantastisches Publikum wartet und ein tolles aufmerksames Moderatorenteam, das uns persönlich begrüßt und uns anfeuert für die letzten km.

Die letzten km bieten wieder eine interessante Mischung aus verfallenen Häusern, liebvoll hergerichteten Klinkerbauten und modernen Parkanlagen. Dann nähern wir uns Gelsenkirchen und langsam aber sicher dem Ziel. Andrea die zwischenzeitlich wegen Knieproblemen wieder ans Aufgeben denkt, lässt sich aber überreden zur Not den Rest mit uns zu gehen. Nach einer Weile sind ihre Probleme wieder weg, so dass wir schön gemeinsam mit einem Lachen als Dreiergespann die piepsende Zielmatte überquerten.

Ins Ziel


Km39: Ein Zuschauer spendet mir ein Bier, prosit!

Km40: Die vorderen Läufer haben Spuren hinterlassen

Die Zielverpflegung ist üppig
 

Wir hatten im Rahmen doch Spaß bis ins Ziel, Thomas mit seinen 504 Marathons und Andrea bei ihrem 10. Marathon. 5:15 Stunden sind keine absolute Glanzzeit, aber finish ist finish! Besonders in der Hitze heute.

Zusammenfassung:

Es war wieder ein äußerst erlebnisreiches Wochenende, an dem ich neue Freunde finden konnte und ein neues Stück von Deutschland kennen gelernt habe.
Besonders toll fand ich die Begegnung mit unserem Team-Bittel-Kollegen Pumuckl, der wieder sehr engagiert war. Eine sehr beeindruckende Persönlichkeit und ein fantastischer Läufer.

Die Verpflegung war Grundstandard (Wasser, Iso, Bananen), davon allerdings reichlich und alle Helfer waren super motiviert bis zum Ende.

Es war mir ein Fest und eine Freude in Gelsenkirchen zu laufen, auch wenn ich die Höhenmeter irgendwie im Vorfeld wohl überlesen habe.
Es ist ein sehr stark schwankender Marathon von der Atmosphäre her. - Grosse Stücke sind ja ohne Zuschauer, aber an den Stellen die durch Vororte führen ist die Stimmung toll! Die Landschaft ist durchaus interessant, man merkt zwar dass der Mensch die Hand drauf hat, aber man gibt sich viel Mühe die Natur wieder zu integrieren.

Man merkt sehr deutlich wie sehr die Ruhrpottler ihr Revier lieben und ihre Geschichte lebendig halten. Der "Pott" ist viel viel besser als sein Ruf! Die Ruhrpottler sind die herzlichsten Menschen, die ich kenne und die Stimmung hier war fantastisch.

Euer Andi

 

Infos: www.vivawest-marathon.de

Finisher Marathon:  707 (+63 Staffeln je 4 Läufer)
Finisher  21km:    2.518
Finisher 10km:        890
 

 

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