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Letzte Änderung: 12.04.2014

Drei Esel unterwegs im Bayerischen Wald

Kaitersberg-Arber-Hochtour

Wandern am Arber

(Bay. Wald)
März 2014


 

 (Bericht: Gottfried Oel
Fotos: Toni Geiler)


Gottfried, Gedanken und Natur


Hirsche mögen es nicht so heiß wie Esel

Wir sprangen zuerst wie Hirsche und mutierten, je länger der Weg übers Waldgebirge führte, zur langsam ziehenden Karawane von 3 brav hintereinander trottenden Eseln.


Der Winter hat lange gedauert, die Kälte zog sich weit über Ostern hinaus. Meine kleinen Fluchten nach Wärme in den Süden endeten vor Lucca. Und bei Viareggio am Meer fand ich endlich ein wenig von der maritimen Luftmilde, die eine ungefähre Ahnung von einem langen hellen Sommer zuhause zu versprechen schien. Der Sommer 2013 kam spät im Jahr zur Welt und blieb lange Wochen im Wärmewachstum bescheiden und ziemlich verzögert. Dann trafen Toni, Rainer und ich eine Verabredung. Die schon lange geplante Hochtour über die 12 Tausender Route von Bad Kötzting zum Arberschutzhaus, der 31 km lange, immer auf der schmalen Kante des Gebirgsstocks hinlaufende Trail müsste endlich an diesem Wochenende in Angriff genommen werden. Jedoch begann das Gift des Zweifels gleich wirksam die Diskussion zu beeinflussen, reine Kopfgedanken lähmten. Der schwankende Grund, auf dem man immer steht, wenn Entscheidungen nicht alsbald in eine ausführende Tat befreit werden, irritiert. Der Kopf tut einem weh von all den Gegenargumenten, die jetzt aufkommen: „Es ist jetzt viel zu heiß, das wird ein regelrechtes Eseltreiben“, meint Toni, „die Auf- und Anstiege darfst du auch nicht vergessen“. Dann könnte man auch verdursten. Nur in Eck gibt’s ein Wirtshaus, dann erst wieder die Chamer Hütte, die jedoch zu einer unbarmherzigen Zeit, um 17:00 Uhr die Türen zusperrt. Dann bedenkt doch die Schattenlosigkeit beim Aufstieg zum Enzian, ach und dann die Kondition ist wieder mal lausig, 9 Stunden, vielleicht 10? Dem Entscheidungslosen hilft nur der Sprung in die Tat.

Mit dem Zug fährt es sich in aller Hergottsfrüh von Regensburg aus bequem in den Bayerischen Wald, Ausstieg Bad Kötzting. Von dort sind es 580 hm bis zum aufragenden Kreuzfelsen (1.000 m), die wir auf einer schmalen, 4 km langen Teerstraße kurvenreich aufsteigend durch den bewaldeten Westhang des Kaitersberges zurücklegen müssten. Aber wir widerstanden nicht dem Angebot, uns bis auf 780 m Höhe zum Wanderparklatz von Reitenberg hinauf zu fahren. Schön liegt alles an seinem sonnenbestrahlten Platz in der sanften Tiefe, Waldhügel an Waldhügel und auf einem jenseits der Ansiedlung die weiße Wallfahrtskirche Weißenregen, von wo aus man auf einen Wanderweg bis nach Wörth hinunterkommt. Vor 3 Wochen sind Toni und ich von dort bereits fast bis zur Donau gelaufen. Sanfte Kühle weht aus den eingeschnittenen Waldwegen und wir kommen freundlich gestimmt auf wurzeligen Pfaden, über Granitfelsen steigend, an mächtigen hohen Felswänden aufschauend zum Mittagstein (1.034 m) hinauf. Gesichert an Drahtseilen an besonders ausgesetzten Stellen rasten wir erst mal auf dieser wunderbaren Aussichtskanzel hoch über dem Tal des Weißen Regen, und schauen lange hinüber zum Lamer Winkel und suchen die blaue Linie des künischen Grenzgebirges.

Die Sicht ist gut und reicht bis zum Arber, der genau in südöstlicher Richtung in Abfolge höhersteigender Bergkuppen als fernes Tagesziel mit dem weißen Funkdom auf seinem Gipfel grüßt. Das Panorama ist immer wieder sensationell, denn der gesamte vordere Bayerische Wald liegt in Sichtweite. Die Berglinie geht von St. Engelmar bis zum Hirschenstein in südwestlicher Richtung, das Zellertal mit dem Kötztinger Becken direkt unter uns im grün gesprenkelten Sommerkleid. Gegen Osten schwingt sich der Hohe Bogen heran. Heute haben wir keine Eile, der Tag gehört uns, Freude fließt als euphorischer Stoff durch unser Blut. Über das Steinbühler Gesenke geht es durch Fichtenhochwald und auf humusreicheren Waldboden zur Kötztinger Hütte. Auf deren Terrasse treffen wir um 10:00 Uhr morgens schon viele vor uns aufgebrochene Wanderer, die hier sitzenbleiben. Das verstehen wir, denn die Kötztinger Hütte wäre ein Ort zum wunderbaren Dableiben. Nach einem ernsthaften Frühstück spornt uns Rainer an, endlich weiter zu Wollen. Esel meint er, müssten bewegt werden, um Zufriedenheit zu erlangen.

Im Unterschied zum Läufer richtet sich der Wanderer auf ein höheres Niveau an kulinarischem Support ein. Es darf alles ein wenig entspannter zugehen wie bei einem „Hirschenrennen“. Wir klettern umständlich durch den Felsspalt der Rauchröhren hinunter, an deren hohen Wänden sich tschechische Kletterer abseilen. Wir finden den Pfad wieder am Grat entlang, Felsblöcke umsteigend im schwierigen Wegverlauf und kommen wieder ins Grasfreie hinaus, bald leicht ansteigend zum Großen Riedelstein (1.132 m). Erfrischend verfängt sich Sommerwind auf unserer erhitzten Haut.

Am Waldschmitt-Denkmal vorbei (wir scheuen diesen extra Aufstieg, auch der Dichter zieht uns nicht hinauf auf den Gipfel) rennen wir halb auf breiten Forstwegen hinunter nach Eck, der Passhöhe auf 843 m, über den die einzige Straße zwischen dem Zellertal und dem Lamer Winkel schneidet. Ein Sehnsuchtsort mit einer Rastmöglichkeit im schattigen Biergarten des Berggasthofes, wo wir das Paradies entdeckt zu haben glauben. Und erst einmal beschließen wir nicht weiter zu gehen, sondern ein ausgiebiges bayerisches Mittagsmahl mit den dazugehörigen Genussgetränken zu bestellen. Ach, sagt Freunde, ist das Leben nicht schön! Und schaut doch, wie wenig brauchen wir, dass uns das Leben so glücklich leicht fällt. Das bisschen Bewegung und Anstrengung, die frohe Gemeinschaft unter uns, und dieser helle heitere Tag mit seinen grandiosen Waldsommergerüchen. Das ist eine Arznei, die es nirgends auf Rezept gibt. Laufe oder Gehe, Mensch, und gesunde.

Nach Überquerung der Passstraße steigt der Wald zuerst stetig steigend leicht hinauf. Die Wege werden wieder zu Pfaden, schlängeln sich an Felsen herum, die wie absichtlich hingeworfen den Weg blockieren. Das entströmende Harz der Fichten verdichtet die Luft. Im wechselnden Gehen von Schatten und Licht, das mit einer ungewöhnlichen Helligkeit heftig die Augen blendet, finden wir den Weg trotzdem unbeeindruckt. Um uns in der hohen Luft tobt ein monotones Gesumm vom konzertanten Flügelschlagen milliardenfach im Sommerlicht tanzender, aber meist unsichtbarer Kleinstgeschöpfe. Dann sind wir am Mühlriegel (1.080 m) und merken den Gipfelhalt kaum. Eine freie Sicht aus dem immergrünen Baumgeflecht hinab ins Tal gibt es genussvoll zu bewundern. Und ein Blick voraus auf den Arbergipfel entzückt uns gerade nicht, da wir übereinkünftig feststellen, dass die Entfernung gemessen am Maß unserer Anstrengung noch viel zu weit ist. Deswegen entscheiden wir uns nicht für den Abstieg nach Schareben (wieder ein Wirtshaus), sondern setzen unseren Weg über den beschwerlichen Kammweg fort. Der Wald hat uns nun ganz und gar umfangen, seit Stunden gehen wir so dahin. Die Gespräche sind verstummt. Gipfel wechselt auf Gipfel, Sattel auf Sattel, immer voran auf Freiflächen, wo uns die Sonne quält. Wieder niedriges Birkengewächs, die Höhenmeter summieren sich angestrengt. Dass wir auch Laufen könnten? Seltsam, dieser Gedanke kam nicht auf. Esel laufen nur getrieben. Der Ödriegel (1.156 m) wird uns auch nicht besonders bewusst, wie wir ihn so abseits passieren. Erst am Waldwiesenmarterl mit einer einfachen, roh gezimmerten nach vorne offenen Hütte, halten wir wieder an. Ein besinnlicher Ort. Wer von uns als erster das Bedürfnis verspüre, als Einsiedler sein restliches Leben hier zu verbringen, hätte mit diesem menschenfernen Platz sicher eine gute Wahl getroffen.

Nur einsam auf einer sonnengefluteten Lichtung, gerade im Aufstieg, auf rostfarbenen federnden Tannennadelboden, begegnen wir einem Greis, weit in seinen 80ern. Er ist mit seinem Sohn, der weitab Holzfällarbeiten ausführt, hier hochgekommen. Tiefste Trauer, aus der die Zeit das Unfassbare des Verlustes schon entwrungen hat, begleitet den Tonfall der Worte, die uns vom Sterben seiner Frau erzählen. Von der Einsamkeit, die man spürt, wenn man nur alleine noch „übrig“ ist in einer so unendlich schönen Welt. Dabei führt er melancholisch eine leichte kreisende Bewegung seiner Hände aus. Und doch mag er keinen widerhakenden Gefallen am Leben mehr finden, weil die verlorene Zweisamkeit eine unbedingte Verlängerung des eigenen Lebens, das nur noch Älterwerden sei, ziemlich unbedeutend mache. Wir verlassen den alten Waldler mit seiner sinnierenden Lebensphilosophie, die traurig genug, uns über alle irdische Vergänglichkeit hinweg, ein Beispiel für Leidensstärke und Liebesverbundenheit gegeben hat.

Wir treten in Flächen hinaus, in denen entastete Baumpfähle silbern glitzern. In alle Richtungen schief, wie der Wind sie wechselnd, umgedrückt hat, stehen sie als trauriger Rest eines ehemalig herrlichen Hochwaldes auf den Schachten. Doch die Natur wartet nicht lange, sich wieder zu beleben. Vogelbeeren, andere Sträucher, Birkenschösslinge und junge Fichten bewachsen schon wieder in verstreuten Kolonien die aufgerissenen Hangflächen. Als wir den Enzian hochkeuchen, Esel hinter Esel, verunsichert uns ein hoher Ton in der Luft. Erstaunt hören wir, ob wir dem summenden Pfeifen nicht eine geheime Botschaft entlocken könnten. Spricht das Universum zu uns? Sind Engel über uns, die sich hier heroben dem Wanderer offenbaren? Sind es vielleicht doch nur Innenohrgeräusche? Es ist der Wind, der alte Geiger, der mit den Saiten der dürren, abgestorbenen Ästen eine einfache Weise spielt, zum Träumen ist’s.

Durst tritt auf, wir beschleunigen, um noch vor 17:00 Uhr zur Chamer Hütte zu kommen. Dabei verlaufen wir Esel uns auch noch, steigen zum kleinen Arbersee auf einer breiten Forststraße hinunter. Unsere Müdigkeit foppt uns auf den scheinbar leichteren Weg. An der fichtengrünen Flanke des Kleinen Arbers kehren wir um, treten wieder in den Wanderweg ein. Dessen Wegmarkierung hätten Blinde sehen müssen. Wir quälen uns sehr steil auf den Gipfel des Kleinen Arbers, der 11. Tausender. Toni eilt uns voraus, eilig Bestellungen stimmungsverstärkender Getränke aufgebend. Der Weg vom Gipfel auf das Arberplateau hinunter führt vorsichtig Schritt für Schritt setzend über einen vom Sturm schwer verwüsteten Steilhang. Der Fichtenhochwald ist tot, die Bäume liegen wie gefallene Helden mit großen Fußwunden wirr durcheinander. Der Weg mäandert um die gekippten Baumwurzelteller und endlich 5 vor 5 stehen wir auf der Holzveranda der Chamer Hütte, die alsgleich mit wenig Bedauern von innen verschlossen wird. Jetzt sitzen wir da, rechtschaffen müde mit dem Blick zum imposanten Gipfelaufbau des Arbers. In 1 Stunde sind wir am Ziel. Der Wald wurde kastriert, überbreite rötlich-weiße Fahrwege schneiden den Berg umwindend hinauf. Wir werden diese Nacht im Arberschutzhaus verbringen, hotelmäßig versorgt, um morgen neuerlich eine schmerzlose, aber umso wundersamere Mutation am eigenen Leib spüren zu können. Das ist die Wandlung vom alten Esel zum juvenilen Hirschen. Ach wie wir da am Sonntagvormittag vom Arber zum Bahnhof nach Bischofsmais hinunter springen werden…


Ein paar Bilder


Die 12 Tausender-Gipfel

Gipfelkreuz...

...Innehalten und den Ausblick genießen

Auch ein Gipfelkreuz

Kreuzfelsen: Zum Gedenken der Erbauer der Bergkreuze

Kletterer

Da drüben ist der nächste Gipfel, da müssmer hin

Ödriegel (1.116m)

Felsen und Wald, das lieben wir

Wieder eine  Rast, schöne kleine Hütte

Der Weg ist super markiert

Nächster Tausender

Trail-Trail-Trail, geil-geil-geil

Im Anblick der bunten Natur kreiseln meine Gedanken

Ist schon auch etwas anstrengend...

...da tut die Rast an der Berghütte gut


Dampfbier
 

So, weiter geht's...

...wieder in die Einsamkeit und Stille der Natur

Am kleinen Wasserfall...

...machen wir ein Päuschen...

...richtig gut

Der "Laufphilosoph" schaut seine Gedanken an

Läufer und Wanderer

Nach getaner Tour ist gut rasten

Der Höhenweg kann vom geübten Wanderer oder Läufer gut an 1 Tag begangen werden. In der touristisch temperierten Beschreibung wird eine Zwischenstation mit Übernachtung in Eck empfohlen. Die Anfahrten können mit dem Zug und öffentlichen Verkehrsmittel gemacht werden. Es empfiehlt sich die Strecke nicht alleine zu gehen. Man ist auf dem Kammweg wohl über Stunden sehr alleine unterwegs. Entsprechend ist es sinnvoll, sich auf wechselndes Wetter einzustellen und genügend Flüssigkeit mitzutragen. Der Weg in die Täler wäre recht weit und vom Wegverlauf nicht erkundet, träte die Situation einer Wegverkürzung oder eines unvorhergesehenen Wanderabbruchs ein.

 

Euer Gottfried

Infos: www.bayerischer-wald-verein.de/12-Tausender   

 

 

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