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Letzte Änderung: 30.06.2013


Eine Besonderheit ist am Start der Sponsor-Löwe...

8. Luxemburg Marathon
08.06.2013
(19:00 Uhr)



 

 (Bericht+Fotos: Andrea Karger)


...eine andere ist der Zieleinlauf

Marathon im letzten Großherzogtum der Welt

Durch einen Tauschhandel erwarb Graf Siegfried den Bockfelsen und die darauf errichtete Burg und legte somit im Jahr 963 den Grundstein für das Land und Adelsgeschlecht Luxemburg und für uns Läufer die Möglichkeit, in einem der kleinsten Staaten unsere Schuhsohlen auf 42km abzunutzen.


Versprochen wurde ein Marathon der kurzen Wege, was plausibel klingt, da das Land ja nicht besonders groß ist. Jedoch sollte der Weg vom Auto bis zum Shuttlebus der einzig kurze Weg bleiben: Die Messe und der Startbereich befanden sich im "Bankenviertel" auf der einen Seite der Stadt – der Park & Ride Parkplatz auf der anderen Seite. Ich bestieg um 11.00 Uhr den Shuttlebus, der mich auf einer 40 minütigen Stadtrundfahrt durch Luxemburg chauffierte (andere müssen dafür in Touristenbussen viel Geld bezahlen).

Hier zu laufen heißt,
in der Abenddämmerung durch ein Spalier von Zuschauern in engen Altstadtgassen zu laufen, den tobenden Place Guillaume zu erleben und die stillen grünen Parks des Zentrums. Mehr als 100 Nationen leben hier.
 

Blick vom Bockfelsen
 

Der Startbereich ist durch den Löwen des Hauptsponsors unschwer zu erkennen
 

Immer den Wegweisern nach

Rückseite der Lux-Expo (Shuttlebus-Haltestelle)

Henkersgang durch Betonschluchten...

...in den Startbereich und somit...

...zum Eingang der Messe

Erste dunkle Vorahnungen auf das was kommen mag

 

Dem
Land angepasste kleine, überschaubare Messe, jedoch für Schnäppchenjäger (wie übrigens die gesamte Stadt) völlig ungeeignet

Import aus Deutschland – die Showertrucks.


Nachdem ich meine Startunterlagen inklusive Energieriegel und neuer Haarbürste in Empfang genommen hatte, ließ ich mich vom Shuttleservice in die Altstadt bringen...

...und befand mich auch gleich auf dem richtigen Weg

Vorbei am großherzoglichen Palais...
 

...zum Place de Clairefontaine, wo sich unter Aufsicht der Großherzogin Charlotte die Musiker warm trommelten


Vor dem Abgeordnetenhaus standen schon die Absperrungen und warteten auf uns Läufer ebenso


...wie Zuschauer der besonderen Art
 

Und auch hier sollte uns die Laufstrecke vorbeiführen

 


Mein Spaziergang führte mich weiter auf den Bockfelsen: Herrlicher Blick auf das "Bankenviertel",
wo sich ein paar Stunden später der Läufertross in Bewegung setzte


Über diese Brücke muss man kommen, um die Altstadt und
das Ziel zu erreichen


Niemandsland Park & Ride Parkplatz Bouillion
 

Mittlerweile brannte die Sonne unerbittlich vom Himmel und schwülwarme Luft hatte sich im Großherzogtum breit gemacht. Auf weiteren Kilometern der Marathonstrecke ging ich zurück zu meinem Auto, welches sich schon fast im Luxemburgischen Niemandsland befand. Lediglich mit den Läuferklamotten am Leib, aufgrund der Hitze auf einen Rucksack mit Wechselklamotten verzichtend, nahm ich gegen 16.00 Uhr wieder im Shuttlebus Platz. Diesmal zeigte uns der Fahrer auch noch das Stadtgebiet BelAir bevor er uns 50 Minuten später wohlbehalten absetzte.

Im Eingangsbereich wurde mir dann sehr schnell klar, warum ein Kleiderbeutel von Nutzen sein kann – egal ob groß oder klein, Läufer oder Zuschauer – jeder wurde mit einem orangenem ING-Luxemburg-Hut ausgestattet. (Als Läufer hatte ich dann auch noch das Glück, zusätzlich ein Sonnenschild eines weiteren Werbeträger zu erhalten). Dies führte nun unweigerlich dazu, das ich entgegen meiner Überzeugung mit Hut laufen würde.


Eingangsbereich zur Marathonmesse:
Der orangene Hut dominiert?

Plötzlich strömten die Läufer in Scharen in die Halle: Draußen tobte ein Wolkenbruch inklusive Gewitter und Hagel


Bis zum Start blieb der Sonne jedoch noch genügend Zeit, um sich
durchzusetzen, so dass wir Läufer uns doch im Starbereich aufhalten konnten


Startschuss: Einer der schönsten Momente, als zig orangene Luftballons über die
Stadt schwebten und uns schon mal bei den Zuschauern ankündigten


Km1 war schnell vorüber. Hier fanden sich noch Zuschauer. Dann folgten 4 km durch das Niemandsland des Bankenviertels...

...nichts, nichts und noch mal nichts! Nicht gerade der spannendste Abschnitt der Strecke

Bei Km5 hatte endlich eine Trommlergruppe Mitleid und ein Einsehen, dass Läufer Stimmung brauchen. Dies war jedoch nur ein Vorgeschmack auf das, was uns in der Altstadt erwartete...

...grandiose Stimmung, was für die langweiligen ersten 5 km entschädigte. In den kleinen Gässchen standen die Zuschauer eng Spalier und ließen uns max. zu zweit nebeneinander laufen


Er war noch fit und frisch im Gegensatz zu mir...


...als ich das "Schwarzwaldmädel" traf...

...und Erinnerungen wach wurden an letzte Woche beim Black Forest Trail Masters: Im Regenwetter durch Schluchten, Schlamm, Wald und Wiesen. Leider erinnerte sich nicht nur mein Kopf, sondern auch meine Beine, die sofort signalisierten, dass sie das Niemandsland "Park & Ride-Parkplatz Bouillion" heute nicht mehr erlaufen wollen. - Also entschied ich mich bei Km15 am Marktplatz, es heute bei der Hälfte der Strecke bewenden zu lassen, lief noch eine Schlaufe durch die Altstadt...


...vorbei an der Philharmonie, bevor...
 

...die Türme die Rückkehr ins Niemandsland Bankenviertel ankündigten. Noch 4 km durchhalten...

...um den Zieleinlauf im Gebäude der Messe zu genießen

Hier die Ankunft des Marathonsiegers

Ich war kaum über die Ziellinie, als orangefarbene Flitter den Marathon-Sieg von Bellor Yator verkündeten, der im übrigen nicht gerade der größte Kenianer ist, auf die Körpergröße bezogen: Aber somit war er dem kleinen Staate Luxemburg ja angepasst.

Für mich nahm der Abend mit einer Fahrt durch Luxemburg im Shuttlebus ein Ende. Beim Auto angekommen war ich dann froh, mich meines Hutes zu entledigen und das Niemandsland "Bouillion" zu verlassen.

Eure müde Andrea


Infos:
www.ing-night-marathon.lu

Finisher:  Marathon=866, HM=3.831, Team-Marathon=662 je 4 Läufer


 

 

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