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Letzte Änderung: 05.11.2008

 

46. Marathon in Essen
12.10.2008

 


 

 (Bericht+Fotos: Heike Heller)

 

Bericht und Bilder

Ein wenig Eifel-Urlaub und danach zum Marathon in Essen

 

46. RWE-Marathon Essen, 2x um den Baldeney-See

Bestens vorbereitet trat ich am Montag 06.10.2008 meine Reise in die Eifel und nach Essen an. Ein bißchen Urlaub vor dem Lauf kann nicht schaden. Ich hätte allerdings meinen Mann und mich etwas besser kennen sollen, denn Passivurlaub ist nicht wirklich unser Ding.  Ähem, ehrlich gesagt, hätte ich auch nicht gedacht in der Eifel und um Essen auf eine durchwegs hügelige Landschaft zu treffen. Unser Programm war umfangreich und meine Beine am Wettkampftag ab km 32 waren schwer. Was bleibt sind die Erinnerungen an eine eindrucksvolle Urlaubswoche und an einen bestens organisierten, naturnahen Landschaftslauf bei optimalen Witterungsbedingungen. 

Bilder aus der Eifel
 

Tunnelfahrt

Über den Eifelhöhen

Fotos vom Marathon

15°C, Sonne, ein wunderschöner Tag für einen Marathon.

Zu Heikes ausführlicherem Bericht http://www.svweiherhof.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=553&Itemid=105


Die Voraussetzungen für eine Marathonzeit unter 4 Stunden hätten besser nicht sein können, ...


...denn der Baldeney-Stausee, von der Ruhr gespeist, liegt windgeschützt in einer Senke, der Streckenverlauf ist eben, die Organisation mit ausschließlich Ehrenamtlichen vorbildlich, die Streckenmarkierung perfekt mit km-Angabe zu jedem Kilometer, große, digitale Zeitangaben jeweils nach 5km, 8 Verpflegungsstationen – reichlich bestückt. Und das Wetter? Ein traumhafter, goldener Herbsttag.

Warum diese Veranstaltung? Weil sie nicht so überlaufen ist und naturnah. Weil es der Lauf ist, der am längsten ohne Unterbrechnung stattfindet und ich beinahe zeitgleich beim 1. Startschuss in Essen meine ersten Gehübungen machte. Irgendwie ein lustiger Gedanke. 
 
Wir gönnten uns 2 Übernachtungen im Hotel Bredeney, oberhalb vom See, 3km mit 10%igen Steigung entfernt. Diese Erfahrung hatten wir bereits am Samstag machen müssen, als wir die Startunterlagen abholen gingen. Eigentlich hieß es ab 13:00 Uhr, aber als wir schon um 12:00 Uhr in das Regattahaus spitzten, war die Aushändigung der blauen RWE-Tüte auch kein Problem. Die Marathon-Teilnehmerzahl schien sich so bei 2.000 Läufern einzupendeln. 

Sonntag war's dann  natürlich wieder nichts mit dem opulenten Frühstücksbuffet. Gegen 8:30 Uhr schwangen wir uns auf die Räder, um nach 20 Minuten im Startbereich zu sein. Treffen auf ein nettes Paar. Er nennt sich Masafumi und stammt aus Japan und seine Frau heißt Nangiz und ist aus Aserbatschan. Sie leben in Düsseldorf und wir unterhalten uns in einem Mix aus Englisch und Deutsch. Wie klein die Welt doch geworden ist. Ein paar Fotos und E-Mail-Adressen austauschen. Dann tauchen die Pacemaker mit ihren verschiedenfarbigen Luftballons auf. Die 4 Stunden sind weiß und das Feld um den Zug- bzw. Bremsläufer dicht. Wie üblich wird von 10 auf 0 runtergezählt, dann setzt sich die Läuferschar langsam in Bewegung. Die Enge um den 4 Std.-Mann behagt mir nicht. Da werden die ersten 4km auch gleich wieder in 5:30-min-Tempo gelaufen. Was tun? Ich versuche etwas vor diesem Pulk zu bleiben. Das geht bis km27 gut. Dann bekomme ich Seitenstechen. Ein Übel, von dem ich normalerweise verschont bleibe. Heute sollte es bis zum bitteren Ende nicht mehr aufhören. Aber das waren erst die Vorboten. Ab km32 bekam ich die Füße nicht mehr vom Boden. Der Lendenbereich schmerzte und selbst das Gehen mit verhärteter Muskulatur wurde zur Qual. Alle Tricks mich zu motivieren schlugen fehl. Bei km35, kurz nachdem mich der 4 Std.-Tross überholt hatte, unternahm ich einen weiteren Versuch wieder ins Laufen zu kommen. Schleppte mich bis km39 und musste abermals gehen. Da halfen auch keine aufmunternden Zurufe der Zuschauer mehr. "Du wirst doch wohl nicht ins Ziel gehen wollen", haderte ich mit mir, trabte bei km41 nochmals an. Verdammt, wie weit doch diese 1.195 m sein können. Ich dachte schon, mein Rom Marathon wäre hart gewesen. Aber dieser Lauf war mein Super-Gau, dem natürlich wiederum ein naiver Planungsfehler zugrunde lag: U
nser Aktivurlaub in der hügeligen Eifel, in Verbindung mit Radfahren, Wandern und in Kombination mit Stadtbesichtigungen und der glorreichen Idee noch am Freitag den Kölner Dom zu besteigen. Das hatte richtig viel Substanz gekostet.


Mein Frust sitzt tief und ich frage mich allen Ernstes, ob es nicht an der Zeit wäre, von der leistungsorientierten, trainingsintensiven Wettkampfschiene auf das Gleis des Genussläufers zu wechseln. Bis Bamberg Halbmarathon im Mai 2009 habe ich mir jetzt erst mal eine Wettkampfpause verordnet.

Eure Heike

Infos: www.essen-marathon.de  (ca. 2.000 Teilnehmer)
 

 

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